Allein im Jahr 2021

Pandemie-Bekämpfung kostete bisher 539 Mio. Euro

Österreich
28.10.2021 17:08

Laut Covid-19-Transparenzgesetz hat die Pandemie-Bekämpfung im Jahr 2021 bislang 539 Millionen Euro gekostet. Der Kostenanteil für Impfstoffe war bis Ende August mit 153,44 Millionen Euro demnach niedriger als jener für die gratis in Apotheken erhältlichen Antigen-Selbsttests, die bisher 187,67 Millionen Euro ausmachten.

Finanziert wurden vom Bund auch die Kostenersatzleistungen für die Bundesländer und die Gesundheitsagentur AGES sowie die Umsetzung der Plattform „Österreich testet“, des E-Impfpasses sowie des Grünen Passes.

Die Kosten für die Corona-Impfstoffe beliefen sich ebenfalls bis August 2021 auf 153,44 Millionen Euro. Zusätzlich wurden für Impflogistik und Zubehör 14,5 Millionen Euro ausgegeben.

Bis 2023 noch Millionen Impfdosen geliefert
Laut dem Bericht werden voraussichtlich bis einschließlich 2023 Millionen Impfdosen an Österreich geliefert. Derzeit seien rund 5,3 Millionen Dosen hierzulande gelagert, berichtete Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) laut Parlamentskorrespondenz im Ausschuss. Verschenkt wurden Impfdosen bisher an die Ukraine (250.000), den Libanon (100.000), Bosnien und Herzegowina (500.000) und Tunesien (50.000).

20 Millionen gegen Armutsbekämpfung
Im Zusammenhang mit dem Covid-19-Zweckzuschussgesetz weist der Bericht mit August 2021 151,62 Millionen Euro an Ausgaben etwa für Schutzausrüstungen, Personal (Hotline 1450, Impfaktionen, Testungen) oder für Ersatzspitäler aus. Zusätzlich 20 Millionen Euro aus dem Krisenbewältigungsfonds wurden in diesem Jahr zur Armutsbekämpfung während der Pandemie zur Verfügung gestellt. Dieser Betrag wurde bereits im Jänner 2021 an die Länder überwiesen.

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