Die Bezirksobmänner Jakob Strauß (SPÖ), Josef Lobnig (FPK) und Franz Wieser (ÖVP) haben schon im November 2010 den gemeinsamen Beschluss für diese Untergrenze gefasst. In St. Kanzian wurde am Mittwoch abgestimmt und gleichzeitig auch der Antrag auf eine Gemeindebürgerbefragung eingebracht.
Landeschef Gerhard Dörfler bleibt aber zuversichtlich: "SPÖ-Obmann Peter Kaiser hat zugesagt, mit dem Bürgermeister Gespräche zu führen. Zweisprachige Tafeln kommen in St. Kanzian auf jeden Fall, weil das Erkenntnis der Verfassungsrichter umgesetzt werden muss."
Dörfler verweist übrigens darauf, dass die Slowenen-Vertreter an ihren Höchstforderungen nach 273 Ortstafeln festhalten. Dennoch glaubt er bei allen vor dem Freitagstreffen Bewegung zu spüren: " Extrempositionen werden nicht haltbar sein. Am Ende des Tages werden ein paar übrig bleiben."
von Waltraud Dengel, Kärntner Krone
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