07.10.2021 09:29 |

„Cats“-Film-Trauma

Andrew Lloyd Webber braucht einen Therapie-Hund

Der britische Komponist Andrew Lloyd Webber (73) war nach eigenen Angaben von der Film-Version seines Musicals „Cats“ so entsetzt, dass er sich einen Hund gekauft hat. 

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„,Cats‘ war komplett daneben“, sagte er dem Magazin „Variety“ über den Musical-Film, der 2019 erschien und von Kritikern verrissen wurde. „Ich sah ihn und dachte nur, ,Oh, Gott, Nein.‘ Das war das erste Mal in meinen über 70 Jahren auf diesem Planeten, dass ich rausgegangen bin und mir einen Hund gekauft habe.“

Fluggesellschaft akzeptiert Therapie-Hund
Sein Havaneser dürfe ihn nun auch auf Flügen begleiten, erklärte Llyod Webber, der neben „Cats“ auch Welterfolge wie „Phantom der Oper“, „Evita“ und „Jesus Christ Superstar“ geschrieben hat und damit seit Jahrzehnten Erfolge feiert. Er habe der Fluggesellschaft geschrieben, dass das Tier , das Mojito heißt, sein Therapie-Hund sei.

„Die Fluggesellschaft schrieb zurück und meinte: ,Können Sie beweisen, dass Sie ihn wirklich brauchen?‘ Und ich sagte: ,Ja, schauen Sie sich an, was Hollywood meinem Musical ,Cats‘ angetan hat.‘“ Daraufhin sei ihm ohne weitere Bescheinigung erlaubt worden, seinen Hund mit ins Flugzeug zu nehmen.

Regisseur und Oscar-Preisträger Tom Hooper („The King‘s Speech“) hatte für den Musicalfilm Stars wie Judi Dench, Idris Elba und Taylor Swift, Jennifer Hudson und Ian McKellen vor die Kamera geholt und per Computertechnik zu Katzen-Mensch-Hybriden machen lassen. Bei der Verleihung der Hollywood-Schmähpreise „Goldene Himbeere“ bekam „Cats“ gleich sechs Auszeichnungen.

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