Schon länger wollte die Salzburger SPÖ den Arbeiterkammer-Präsidenten Peter Eder für eine parteipolitische Position gewinnen – ohne Erfolg. Jetzt wird es nach „Krone“-Informationen doch dazu kommen. Denn in den nächsten Tagen soll Eder als stellvertretender Landesparteichef vorgestellt werden und in einer Doppelfunktion als sozialdemokratisches Aushängeschild agieren. Parteichef David Egger hätte dann mit Eder und Landesgeschäftsführer Gerald Forcher zwei absolute Polit-Profis für den nächsten Wahlkampf an seiner Seite und damit Personen, die einen breiten Bekanntheitsgrad im Bundesland haben.
Neu aufgestellt haben sich am Wochenende bereits die Neos in ihrer Landesversammlung. Wie berichtet folgt Andrea Klambauer Sepp Schellhorn als Landessprecherin nach. Lukas Rößlhuber, Chef der Neos in der Stadt, wurde von den Mitgliedern aus dem Landesteam, dem engsten Führungszirkel der Kleinpartei, und dem erweiterten Landesteam gewählt.
Die Enttäuschung war beim jungen Ex-Stadtrat auch am Tag danach noch groß. Nicht nur wegen des Votums: „Ich habe gehört, dass dafür interveniert worden ist, mich nicht mehr zu wählen“, sagt der 28-Jährige. Von wem dieser Wunsch an die Mitglieder herangetragen wurde, weiß Rößlhuber nicht. Kurios: Ismail Uygur, Nummer zwei in der Stadt, wurde ins erweiterte Landesteam gewählt.
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