Bares für alte Schätze

400 Euro für 4000 Schilling aus dem Jahre 1991

Salzburg
11.10.2026 12:00

Ob geerbter Schmuck, über Generationen hinweg getragene Uhren oder aufgehobene Schilling-Scheine: 20 Salzburger trennten sich von ihren Wertgegenständen – und das für bares Geld. Die „Krone“ war bei den Verhandlungen der Verkäufer im Hotel Auersperg in Salzburg dabei. 

Vier Euro-Hunderter bar in die Hand für 4000 Schilling. Ein toller Deal, wie Pensionistin Liselotte fand: „Die vier Tausender habe ich noch von meiner Mutter. Seit 1991 bewahre ich sie auf.“ Umgerechnet wäre diese Summe 290 Euro wert.

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Ich hebe die vier Schilling-Scheine jetzt schon seit 35 Jahren auf. Der künftige Sammler wird sich mehr darüber freuen.

Liselotte, Pensionistin

Beim „Krone“-Besuch im Salzburger Hotel Auersperg bot Experte Hugo Herzberg Schätzung und Ankauf von Uhren und Schmuck an. Von 30 Begutachtungen entschieden sich 20 Salzburger für einen Verkauf. „Weil meine Scheine so gut erhalten waren, wurden mir 400 Euro angeboten“, strahlte Liselotte.

Am häufigsten brachten die Salzburger Ringe, Ketten und Uhren mit.
Am häufigsten brachten die Salzburger Ringe, Ketten und Uhren mit.(Bild: Susi Berger)

Alte Uhr überraschend 1700 Euro wert
Dazu gehörte auch Rentner Gustl aus Hof bei Salzburg. „Ich bin gekommen, um die Luxusuhr meines Sohnes abschätzen zu lassen“, verriet er. 45 Jahre war diese in Familienbesitz, doch getragen wurde sie schon lange nicht mehr. „Ursprünglich habe ich mir ein Mindestangebot von 1500 Euro vorgestellt“, so Gustl.

Gustl freut sich über den verhandelten Gewinn. Die seit Jahrzehnten nicht mehr getragene Uhr ...
Gustl freut sich über den verhandelten Gewinn. Die seit Jahrzehnten nicht mehr getragene Uhr soll jetzt wieder aufgewertet werden.(Bild: Susi Berger)

Bei der Schätzung zeigte er sich überrascht. Der Experte bot 200 Euro mehr. Deal fixiert! Ein letzter Schnappschuss mit der edlen Uhr erinnert Gustl an die guten alten Zeiten.

Auch Anna verkaufte ihren Brillanten, der aus einem Ring herausgebrochen war – um 50 Euro. „Besser so, als dass er in der Lade verstaubt“, sagte sie. „Als Weihnachtsgeschenk für mein Enkerl.“

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