Eines der größten Talente Fußball-Österreichs feierte am Samstag sein Comeback. Johannes Moser kam beim Heimspiel des FC Liefering in der 2. Liga in Minute 62 in die Partie. Für den 18-Jährigen hatte das lange Warten damit ein Ende.
Der Weg schien vorgeschrieben! Bei der U17-WM avancierte Johannes Moser zum Torschützenkönig und wurde zudem zum zweitbesten Spieler des Turniers gewählt. Doch der Verletzungsteufel machte dem Kärntner in der Zeit danach einen gewaltigen Strich durch die Rechnung.
Nach dem Großereignis ereilte Moser eine Schambeinverletzung. Erst im Frühjahr gab das Toptalent des FC Red Bull Salzburg sein Comeback und überzeugte bei Kooperationsklub FC Liefering. Zu einem Einsatz über 90 Minuten sollte es seit der U17-WM aber nicht reichen. Rund um den Saisonbeginn 2026/27 zog sich der 18-Jährige dann eine Adduktorenverletzung zu.
Damit war der Offensivspieler einmal mehr zum Zuschauen verdammt. Am Samstag endete die Leidenszeit des jungen Kickers. Gegen Sturm II feierte die Nummer 19 des FC Liefering ihr Comeback auf dem Platz. Trainer Danny Galm brachte Moser in Minute 62 in die Partie. Da gab es einen Extra-Applaus von den 222 Zuschauern, die das Spiel live im Stadion verfolgten.
Auch Pongauer feierte Comeback – und Debüt
Die Partie selbst gewann der FC Liefering nach Toren von Kenneth Adejenughure (3.), Lassina Traore (40.) und dem eingewechselten Yuri Leles (67.) bzw. Thomas Gurmann (42.) mit 3:1. Trainer Galm hatte dabei nicht nur drei Punkte und das Comeback von ÖFB-Juwel Moser zu feiern, sondern verhalf Raphael Kosakiewic zudem zu dessen Debüt für Liefering. Der Pongauer, der sich mit Topleistungen bei Regionalligist St. Johann (bleibt dort Kooperationsspieler) für einen Transfer zu den Bullen empfahl, stand nach langer Verletzungspause erstmals für seinen neuen Verein am Platz.
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