Rodel-Talent Noah Kallan hat das erste Trainingslager vor der neuen Saison erfolgreich abgeschlossen. In einem internen Quali-Rennen landete der Pongauer auf Rang vier. Die im August erlittenen Fußverletzung macht ihm keine großen Probleme mehr.
Riss des vorderen Syndesmosebandes sowie eine Volkmann-Fraktur am rechten Fuß: Bei einem lockeren Fußballspiel zog sich Noah Kallan im August diese Verletzung zu, musste daher einige Wochen mit Gips ruhig auf der Couch liegen. Im Nachhinein war der Zeitpunkt dafür aber sehr glücklich. Denn beim ersten Trainingslager mit dem Nationalteam vor der neuen Saison war das Rodel-Talent wieder dabei.
Eigener Schutz für den Schuh für Kallan
„Es war okay und ganz gut, um wieder reinzukommen“, meinte Kallan. Die Verletzung macht ihm keine großen Probleme mehr. „Ich war ein bisschen unsicher, wie es geht, bin aber gut reingekommen.“ Für seinen Schuh wurde eigens ein Schutz gebaut. Er spüre die Verletzung zwar noch, wird beim Fahren im Eiskanal aber nicht gehemmt.
Das stellte er im internen Qualifikationsrennen unter Beweis. Nach zwei Läufen belegte der 21-Jährige den guten vierten Platz hinter dem arrivierten Trio Wolfgang Kindl sowie David und Nico Gleirscher. „Vor allem der Abstand war gut“, weiß Kallan. Montag geht es weiter ins lettische Sigulda, gefolgt von der Homologierung (offizielle Sicherheits- und Wettkampf-Zulassung) in Innsbruck-Igls. Dort steigen im Februar die Weltmeisterschaften.
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