Ein ähnliches Szenario wie in Japan sei in Hinblick auf umliegende Atomkraftwerke nämlich nicht ausgeschlossen. Deshalb sei auch die jährliche Übung, die heuer zum dritten Mal das Thema Strahlenschutz behandelt, so wichtig. Denn, "das allerwichtigste ist die Koordination der Blaulichtorganisationen", erklärte Landesrätin Verena Dunst (SP). Sie betonte am Montag extra, dass derartige Übungen "nicht erst seit Japan" stattfinden. Um im Burgenland für den Ernstfall gerüstet zu sein, werden jährlich an zwei, drei Tagen die Abläufe durchgespielt.
Bei den Planspielen sollen auch "einfache Dinge" abgeklärt werden, wie beispielsweise die Verpflegung des Krisenstabs. Die Proben des sogenannten Strahlenalarmschutzplans finden auf freiwilliger Basis und nicht in Echtzeit statt. Das bedeute, dass einzelne Sequenzen öfter wiederholt werden.
Aktuell bestehe im Übrigen keine Gefahr für die Burgenländer, beruhigte Dunst. Wer allerdings Fragen rund um das Thema Japan habe, könne sich bei der bundesweiten Hotline des Innenministeriums unter der Telefonnummer 059133-9500 informieren.
Symbolbild
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