23.09.2021 14:01 |

„Krone“-NÖ-Aktion

Gegenseitige Wertschätzung in Laa an der Thaya

Egal, ob Großstadt oder kleine Gemeinde: In den blau-gelben Kommunen wird die Vereinsarbeit besonders geschätzt und gefördert. Die „Krone“ und die Initiative Service Freiwillige wollen nun jene Gemeinden vor den Vorhang holen, die sich besonders für ihre Vereine einsetzen. 22 Orte im Bundesland stehen daher in der Kategorie „Vereinsfreundlichste Gemeinde“ im Rahmen der „Aktion Herzensmensch“ zur Wahl - so auch Laa an der Thaya im Bezirk Mistelbach.

In vielen Bereichen hilft die Stadtgemeinde Laa an der Thaya im Weinviertel ihren Vereinen. „Sowohl in finanzieller Hinsicht in Bezug auf Subventionen, als auch bei der Hilfe von Bewerbungen und Durchführung von Veranstaltungen oder selbst bei der Gründung eines Vereins“, erklärt Bürgermeisterin Brigitte Ribisch. Denn das rege Vereinsleben würde auch den Bürgern die Möglichkeit geben, sich gerne und häufig in der Gemeinschaft zu integrieren. „Unsere Vereine fördern das soziale Zusammenleben in unserer Stadt. Deshalb sind wir stolz auf die Vielfalt und gewähren ihnen weiterhin auch in wirtschaftlich schwierigen und sozial herausfordernden Zeiten unsere bestmögliche Unterstützung“, betont Ribisch.

Kostenloses Ausleihen
Nach Absprache werden beispielsweise Ausstellungswände, Rednerpulte, Tonanlagen, Fahnen und Bühnen kostenlos an Vereine verliehen. Zudem werden die Veranstaltungen auf der Gemeinde-Homepage  beworben, ein Ferienspiel organisiert und Weihnachtsfeiern mit den Vereinen organisiert.

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In den Vereinen findet das soziale Leben statt. Sie tragen wesentlich zum kulturellen Leben, zum Gesundheitsbewusstsein und zur Verständigung zwischen den Generationen bei.

Bürgermeisterin Brigitte Ribisch

Interesse und Wertschätzung
Aber freilich erleichtern gerade finanzielle Hilfsmittel und Nutzung gemeindeeigener Infrastruktur die Arbeit in den Vereinen. „Mit der Sportanlage stellt uns die Stadtgemeinde eine großartige Infrastruktur zur Verfügung und übernimmt zum Teil die Betriebskosten. Zusätzlich gibt es Förderungen und Subventionen bei größeren Investitionen“, bestätigt etwa Florian Prantl, der Obmann der Faustballer beim SC Laa. Froh zeigt er sich auch über die Anwesenheit vieler Politiker bei den Veranstaltungen. „Das zeugt von Interesse und großer Wertschätzung“, so Prantl. 

„Auf die Stadt ist Verlass“
Positiv über die Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde kann auch René Neubauer, der Obmann der Stadtkapelle, berichten: „Ob im Rahmen von Renovierungsarbeiten an unserem Musikheim oder bei Veranstaltungen der Stadtkapelle wie Konzerte, Jubiläen und Kirtage - auf die Unterstützung seitens der Bürgermeisterin Brigitte Ribisch sowie der  Mitarbeiter der Stadtgemeinde ist in sämtlichen Bereichen der kommunalen Servicestellen Verlass.“

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Die Vereinswerbung in der Gemeindezeitung und auf der Homepage der Stadtgemeinde sowie die Einbindung ins Ferienspiel ermöglicht unserem Verein einen optimalen Auftritt nach außen.

Florian Prantl, Obmann SC Laa Faustballer

Hilfe gerade jetzt wichtig
Auch die Fußballer des SC Laa bestätigen das „offene Ohr“ der Bürgermeisterin und ihres Teams. „Gerade jetzt, wo die Menschen immer weniger Zeit finden, um sich zu engagieren, ist eine gute Basis an Unterstützung besonders wichtig“, weiß Sektionsleiter Herwig Schwanzer. 

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Wenn man dann an einem Nachmittag das rege Treiben der vielen Nachwuchsteams am Sportplatzgelände sieht, erkennt man, dass vereinstechnisch gesehen in unserer Heimatstadt vieles in den richtigen Bahnen läuft!

Sektionsleiter Herwig Schwanzer, SC Laa Fußball

„Vieles ist in Laa einfacher“
Dass es nicht immer leicht ist, einen Verein zu leiten und öffentliche Events zu organisieren, weiß man an der Spitze wohl jeder ehrenamtlichen Organisation. „Vieles wird jedoch einfacher, wenn der Vereinssitz in der Stadtgemeinde Laa liegt und man dank der hilfsbereiten Gemeinde-Mitarbeiter bei jedem Vorhaben tatkräftig unterstützt wird“, lobt Philipp Hicker von der Pfadfindergruppe Laa die Stadtgemeinde. Hervorheben möchte er vor allem die Organisation von Festen, wo man neben vorausgefüllten Formularen und Unterstützung zu rechtlichen Fragen sogar noch zusätzlich an bevorstehende Abgabe-Deadlines erinnert wird.

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Auch im Gegenzug unterstützen die Vereine und deren Mitglieder die Stadtgemeinde freiwillig und gerne.

Philipp Hicker, Pfadfindergruppe Laa

Hilfe auch andersrum
Die Hilfe funktioniert in Laa an der Thaya aber auch in die umgekehrte Richtung, wie zuletzt die Organisation der ersten Covid-Tests bewiesen hat. „Da gab es in Laa viele freiwillige Helfer, die aus diversen Vereinen kommen“, weiß Hicker.

Voting läuft bis 3. Oktober
Das Voting läuft bis 3. Oktober. Ein ausgeklügelter Bewertungsschlüssel garantiert, dass auch kleine Gemeinden eine Chance auf den Sieg haben. Und dieser zahlt sich aus: Dem Gewinner winkt im Frühjahr oder Sommer 2022 ein „Krone-Herzensmensch“-Fest, der Zweit- und der Drittplatzierte dürfen sich über attraktive Sachpreise zum Wohle der Vereine freuen.

Infos, Voting und eine Übersicht aller nominierten Gemeinden: krone.at/krone-herzensmensch-award

Thomas Werth
Thomas Werth
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