Aus Angst vor Racheakten möchte keiner seinen Namen in der Zeitung lesen. Der „Krone“ erzählen die Mieter einiges: „Ich traue mich nicht mehr alleine aus der Wohnung“, sagt eine ältere Dame. Auch Kinder sollten ohne „Begleitschutz“ besser nicht ins Freie.
Eine Zwölfjährige sei von dem rabiaten Duo schon am Arm attackiert worden. Nachbarn werden laut beflegelt und verbal bedroht. Auch gegenseitig soll sich das Pärchen ständig „befetzen“. Mutmaßlich sind Drogen im Spiel.
„Vor drei, vier Wochen gingen die Probleme los“, so eine „Krone“-Leserin. Wiener Wohnen bestätigt mehrere Beschwerden und Polizeieinsätze – man schickte Mediatoren. „Am 15. September erfolgte eine unangemeldete Begehung gemeinsam mit der Polizei. Dabei stellte sich heraus, dass die Mieter an einer Mediation durch Wohnpartner interessiert sind“, so Wiener Wohnen.
Für einen gerichtlichen Rauswurf fehle zumindest eine Unterschriftenliste. Diese wollen die Siedler jetzt einbringen. Ein weiteres Problem konnte mithilfe der „Krone“ gelöst werden. Ein „Obdachloser“ samt Hunden – Ex-Gatte einer Mieterin – hatte sich in einer der Gartenhütten einquartiert. Folge: sanitäre Übelstände. Hausverwaltung und Grätzelpolizei fanden ein Bett in der Hütte.
Die Schlafstelle musste entfernt werden. In den Schuppen dürfen nur noch Geräte rein.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.