Mit dem Autodrom zu fahren ist für viele Kinder eine große Freude. Dementsprechend darf es auf keinem Kirtag fehlen. Auch beim Zeiselkirtag in St. Andrä am Zicksee (Burgenland) war eines aufgebaut. In der Nacht vor Start des Kirtags wurde ein Wagen allerdings entwendet und erst bei der Ortsausfahrt im Gras wieder „eingeparkt“.
„Anrainer haben gegen drei Uhr Früh Lärm gehört, aber angenommen, dass wir arbeiten“, so Sigrid Gasch vom Tsunami Vergnügungsbetrieb Bleich. Deshalb habe auch niemand nachgesehen. Dass man den Wagen überhaupt aus dem Autodrom heben konnte, ist eine Leistung. Denn das Fahrzeug wiegt zwischen 250 und 300 Kilogramm.
Anrainer haben gegen drei Uhr früh Lärm gehört, aber angenommen, dass wir arbeiten.
Betreiberin Sigrid Gasch
Kein Kavaliersdelikt
Allerdings waren es nicht die Schausteller, die sich an dem Autodrom zu schaffen gemacht haben. Dass es sich bei dem kleinen „Ausflug“ des Wagens um kein Kavaliersdelikt handelt, zeigt der Preis der Geräte.
„Ein Wagen kostet zwischen 4000 und 6000 Euro“, so Gasch. Wird er auf Asphalt oder Schotter geschoben, geht der Motor kaputt.
Dank an Veranstalter
Bei all dem Ärger gibt es aber auch Positives zu berichten. Gasch bedankt sich herzlich bei den Veranstaltern des Zeiselkirtags, der St. Andräer Jugend. „Sie haben geholfen, den Wagen zu bergen. Wir haben bis auf ein Stück auch alle Bestandteile wieder gefunden. Vielen herzlichen Dank!“
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