„Zeitgemäße Fassung“

Landesrat Schneemann wirbt für Fischereigesetz neu

Burgenland
03.09.2021 10:31
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone

Mehr als ein halbes Jahrhundert alt ist das bestehende Fischereigesetz im Burgenland. Mit Unterstützung des Kuratoriums für Fischerei arbeitet das Burgenland deshalb an einer zeitgemäßen Fassung. Für den zuständigen Landesrat Leo Schneemann ist der Dialog mit den Berufs- und Freizeitfischern dabei ausgesprochen wichtig.

Ein zeitgemäßes Fischereigesetz, das die Interessen der Natur und der Berufs- sowie Sportfischer gleichermaßen berücksichtigt - das ist dem zuständigen Landesrat Leo Schneemann ein großes Anliegen. Dafür setzt der Politiker auf den Dialog mit den Fischern. Jetzt besuchte er die Sportfischer in Bruckneudorf. „Bei dem neuen Gesetz geht es nicht vorrangig um das Fischen, vielmehr steht der Erhalt heimischer Fischarten im Vordergrund“, so Schneemann. Beim Besuch der Leithafischer zeigte er sich von deren Engagement zum Wiederbesatz der vom Aussterben bedrohten Fischart „Nase“ beeindruckt.

„Obmann Erich Bezlanovits und sein Team nehmen jährlich zigtausend Euro in die Hand, um den Bestand dieser heimischen Fischart wieder zu beleben. Projekte wie dieses zeigen eindrucksvoll, dass die Fischereivereine des Landes einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Natur leisten“, lobt Schneemann die Verdienste der Bruckneudorfer Hobbyfischer.

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Ich möchte mich bei der Politik in Bruckneudorf und Bruck an der Leitha bedanken. Von dort werden wir seit Jahren großartig unterstützt.

Erich Bezlanovits, Obmann Sportfischerverband Bruckneudorf

Experten mit im Boot
Mit eingebunden ist auch das Österreichische Kuratorium für Fischerei. „Für erfolgreiches Angeln braucht man intakte Gewässer mit einem gesunden Fischbestand“, erklärt dessen Präsident Helmut Belanyecz.

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Wir wurden vom Land gebeten, am neuen Gesetz mitzuarbeiten. Ich kann keine Details verraten, aber aus unserer Sicht wird es ein gutes Gesetz.

Helmut Belanyecz, Präsident des Kuratoriums für Fischerei

Bestehende Probleme seien etwa unter anderem Staumauern der Energiewirtschaft oder „einseitiger Artenschutz von Fischfressern“, die schwere Schäden im Ökosystem anrichten.

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