So mancher ist über 100 Jahre alt und bereichert damit seit Jahrzehnten zahlreiche Ortschaften im Burgenland. Die landestypischen Streckhöfe sind jahrelang der modernen Baukultur zum Opfer gefallen und wurden abgerissen.
Streckhöfe prägen das burgenländische Ortsbild. Mit diesem Preis wollen wir die traditionelle Bauform für die Zukunft erhalten.
Astrid Eisenkopf, Landeshauptmann-Stellvertreterin
Höfe werden renoviert
Mittlerweile ist eine Trendumkehr spürbar, und die einzigartigen Höfe werden samt Nebengebäuden immer häufiger aufwendig renoviert. Mit einer neuen Initiative will das Land die Leistung all jener ehren, die ein derartiges Bauprojekt angehen. „Mit diesem Sonderpreis wollen wir die typisch burgenländische Baukultur vor den Vorhang holen und auch in Zukunft erhalten“, erklärt die auch für Dorferneuerung zuständige Landeshauptmannstellvertreterin Astrid Eisenkopf.
Online-Einreichung möglich
Bis zum 1. Oktober können sich Eigentümer von Streck-, Haken- oder Zwerchhöfen, die in den vergangenen 20 Jahren ihre Schätze aufwendig renoviert haben und somit für deren Erhalt kämpfen, für den Sonderpreis bewerben. Auf den Besitzer des Siegerprojekts wartet ein Preisgeld in der Höhe von 1500 Euro. Ebenso werden zwei Anerkennungspreise verliehen. Einreichungen sind online unter www.burgenland.at/dorf möglich.
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