Von 16 Volksschülern einer Klasse der Westschule in Klagenfurt waren am Freitag nur zehn da. "Laufend gibt es Krankmeldungen", berichtet Direktor Klaus Lepuschitz. Von den Lehrerinnen hat es bisher nur eine erwischt.
"Es gibt kaum Personalreserven"
"Einige sind grippig, doch glücklicherweise im Dienst, denn es gibt kaum Personalreserven. Normaler Unterricht wäre dann nicht möglich", so Lepuschitz. In den dezimierten Klassen wird viel wiederholt. "Es wäre nicht gut, im Stoff weiterzugehen, wenn so viele fehlen", erklärt der Direktor.
Doch noch ist überall Unterricht möglich. "Selbst Schularbeiten können geschrieben werden, weil genügend Kinder da sind", so Landesschulratsvizepräsident Rudolf Altersberger.
Grippaler Infekt greift um sich
Die Zeit ist typisch für die jährliche Erkrankungswelle. Neben Magen-Darm-Infekten beginnt nun ein grippaler Infekt um sich zu greifen. "Der bringt Halsschmerzen und starkes Husten mit sich. Es trifft viele, doch konkrete Zahlen liegen nicht vor, denn grippale Infekte sind nicht meldepflichtig", weiß Landesschulärztin Heidemarie Wagner-Reif.
von Christina Kogler, Kärntner Krone
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