25.05.2021 09:37 |

Hohes Infektionsrisiko

Wieder Landeverbot für Flieger aus Großbritannien

Mit 1. Juni 2021 tritt in Österreich erneut ein Landeverbot für Passagierflugzeuge aus dem Vereinigten Königreich in Kraft. Grund dafür ist einmal mehr eine Mutation des Coronavirus - die indische Variante breitet sich dort aktuell rasant aus. Großbritannien wird bereits ab Dienstag als Risikogebiet auf eine Stufe mit Ländern wie Indien, Brasilien oder Südafrika gestellt.

Erst am 21. März wurden die Flüge zwischen Großbritannien und Österreich wieder aufgenommen. Zuletzt hatte sich aber die zuerst in Indien entdeckte Variante B.1.617.2 in Großbritannien stark ausgebreitet, weshalb das Gesundheitsministerium die Regeln nun wieder verschärft. Die Virusvariante gilt als besonders ansteckend und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Infektionszahlen in Indien in den letzten Monaten explodiert sind.

Keine Einreise ohne Quarantäne
Damit benötigen Einreisende nach Österreich einen negativen PCR-Test und müssen zusätzlich nach der Einreise eine zehntägige (Heim-)Quarantäne antreten - das gilt auch für Geschäftsreisende. Das vorzeitige Beenden der Quarantäne nach einem negativen PCR-Test ist frühestens am fünften Tag nach der Einreise möglich, wobei der Tag der Einreise als Tag 0 gewertet wird.

Briten verschärfen Abstandsregeln
Die Regierung in Großbritannien hat indessen die Abstandsregeln in einzelnen englischen Bezirken mit hohem Auftreten der zuerst in Indien entdeckten Coronavirus-Variante wieder verschärft - allerdings ohne öffentliche Ankündigung. Wie die BBC berichtete, wurde die Regierungswebseite bereits am vergangenen Freitag für landesweit acht Bezirke aktualisiert.

Menschen in den betroffenen Regionen werden aufgerufen, ihre Bezirke nicht zu verlassen, zwei Meter Abstand zu anderen zu halten und sich nicht in Innenräumen zu treffen. Auf der Liste stehen unter anderem Gebiete im Nordwesten des Landes, in Mittelengland und auch ein Londoner Bezirk. Am stärksten betroffen ist der Bezirk Bolton im Großraum Manchester. Dort wurden zuletzt rund 450 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert.

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