Geisterfahrer gestand:

„Ich habe im Rausch die Orientierung verloren“

„Ich habe mich im Rausch einfach nicht mehr ausgekannt“ - durchaus einsichtig und geständig zeigte sich ein 40-jähriger Pole, nachdem er 15 Kilometer als Geisterfahrer über die Westautobahn gebrettert und bei Laakirchen in Oberösterreich von der Polizei gestoppt worden war. Er hatte sich mit 1,32 Promille bei der Parkplatzausfahrt vertan.

Mehrere Autofahrer wählten in der Nacht zum Samstag den Polizei-Notruf, als ihnen auf der Westautobahn zwischen Schörfling am Attersee und Laakirchen ein Renault Master entgegen kam. Der Geisterfahrer war gegen 1.30 Uhr auf der Salzburger Richtungsfahrbahn nach Wien unterwegs, Unfälle konnten teils nur durch Notbremsungen und Verreißen der Fahrzeuge verhindert werden. „Zum Glück waren die anderen Verkehrsteilnehmer so aufmerksam, nur dadurch konnte ein Unfall verhindert werden“, sind Polizisten im Nachhinein froh, dass die Irrsinnsfahrt so ausgegangen ist.

Schein und Schlüssel weg
Die alarmierten Beamten waren schon auf der Suche nach dem Kleintransporter und entdeckten ihn schließlich bei der Abfahrt Laakirchen, wo der Lenker gerade wenden wollte. In einer Pannenbuch konnten ihn die Polizisten stoppen. Der Alkotest ergab 1,32 Promille, Führerschein und Schlüssel wurden abgenommen.

Verwirrung am Parkplatz
Die Beamten konnten rekonstruieren, dass der Pole am neuen Parkplatz „Hainbach Nord“ nahe Schörfling die Orientierung verloren hatte und falsch aufgefahren war. Der Lenker gab selbst zu, dass er im Rausch nicht mehr gewusst hatte, wie er fahren muss.

Markus Schütz
Markus Schütz
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Donnerstag, 23. September 2021
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