21.01.2011 11:34 |

"Facettenreichtum"

Landeskulturpreis an sechs Personen verliehen

Im Landesmuseum in Eisenstadt sind am Donnerstagabend die diesjährigen Landeskulturpreise verliehen worden. "Dabei werden die wahren Kulturarbeiter vor den Vorhang gebeten", so Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ). Gewürdigt wurden Helene Flöss (Literatur und Publizistik), Gidon Kremer (Musik), Heinz Bruckschwaiger (Kunst und Fotografie), Peter Huber (Wissenschaft), Thomas Mühlgassner (Erwachsenenbildung und Volkskultur) sowie Intendant Wolfgang Böck (Darstellende Kunst, Film und Video).
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"Die diesjährigen Preisträger sind ein Spiegelbild des Facettenreichtums der Werke unserer Kulturschaffenden. Gewürdigt werden sechs Persönlichkeiten, die durch ihre Arbeit, ihren Idealismus und ihre Begeisterung die Entwicklung unseres Landes mitgeprägt haben. Diese Wertschätzung kommt mit der Verleihung der Burgenländischen Kulturpreise zum Ausdruck", hob Landeshauptmann Hans Niessl bei der Preisverleihung hervor.

Bieler: "Kultur lebt"
Der Kulturpreis sei nicht nur eine Ehrung für um die Kultur des Landes besonders verdiente Menschen, er sei auch ein Dank für das langjährige und verdienstvolle Bemühen um Wissenschaft, Kunst und Kultur im Burgenland, betonte Kulturlandesrat Helmut Bieler (SPÖ) in seiner Festrede und gab einen Überblick über den vielschichtigen burgenländischen Kulturbereich: "Die Literatur lebt und sendet starke Signale aus. Namhafte Autoren und die junge Szene belegen das. Im Musikbereich werden einerseits die klassischen Komponisten Haydn und Liszt gepflegt, aber auch die moderne Musik gefördert. Ein gut florierender Bereich ist die Bildende Kunst im Burgenland mit einer lebendigen und kreativen Szene. Mit der Errichtung der Fachhochschulen hat es eine Aufwertung im Bereich Wissenschaft gegeben, auch im landeskundlichen Bereich wird viel geleistet."

Bei der Erwachsenenbildung und Volkskultur lag 2010 der Schwerpunkt auf den Formen des Tanzes. Entscheidend für den Erfolg des Kulturlandes Burgenland seien die Kultursektoren Bühnenkunst, Film und Video, erklärte Bieler. "Für unsere Festivals sind wir weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Mit dem 'Rot-Goldenen Brett' wird auch das Amateurtheater gewürdigt und unterstützt", ließ Bieler abschließend wissen.

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