Feuerwehr trainierte

Übung für nuklearen Ernstfall

Burgenland
16.05.2021 12:03
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone
Österreich ist frei von Atomkraft. Doch in vielen unserer Nachbarländer stehen veraltete Reaktoren. Und so müssen sich Bundesheer und Feuerwehr weiter präventiv mit dem Thema „Verstrahlung“ befassen. In Hornstein vertieften die Florianis bei einer Strahlenschutz-Übung ihr Wissen um diese Materie.

Auch wenn es glücklicherweise seit Tschernobyl vor 35 Jahren kein größeres Reaktorunglück mehr gegeben hat, sind unsere Florianis stets für den Ernstfall gewappnet. Und weil derjenige, der rastet, bekanntlich rostet, stehen regelmäßige Übungen zu verschiedensten Themen der Feuerwehrtätigkeit auf dem Fortbildungsplan. In Hornstein fand jetzt eine Übung zum Thema „Strahlenschutz“ statt.

Löschfahrzeug „kontaminiert“
Übungsannahme war die Kontamination eines Feuerwehrfahrzeugs. Festgestellt wurde das fiktive Problem durch einen Erkundungstrupp. „Danach wurde das Fahrzeug entsprechend den Vorschriften dekontaminiert. Die Sperrzonen wurden unverzüglich dementsprechend aufgebaut sowie ein Dekontaminationsplatz hergestellt“, heißt es von der Feuerwehr.

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