Der Pachtvertrag des Landes für das Schloss endete nach einer Verlängerung im Mai 2009 mit 31. Dezember 2009. Über eine weitere Verlängerung des Pachtvertrags konnten sich die beiden Parteien nicht einigen, wie eine Sprecherin der Esterhazy Betriebe mitteilte. Es habe zwar im vergangenen Jahr mehrere Verhandlungen und Gespräche zwischen den Betrieben und dem Land gegeben, einig wurde man sich allerdings nicht. Nun habe man, um die Schäden geltend machen zu können, ein Verfahren eingeleitet.
Landesamtdirektion hüllt sich in Schweigen
"Aufgrund der vorliegenden bautechnischen und rechtlichen Gutachten und der allgemeinen Rechtslage war Esterhazy zu diesem Schritt gezwungen. Anderenfalls wären wegen eines Fristversäumnisses unsere Ansprüche verloren gegangen", hieß es von den Esterhazy Betrieben. Die Geltendmachung von Schäden an einem Gebäude müsse "innerhalb eines Jahres nach Rücknahme eines Bestandsobjektes", in diesem Fall das Schloss in Eisenstadt, erfolgen, erklärte die Sprecherin.
Laut Esterhazy Betrieben sei der erste Termin bei Gericht für Anfang März anberaumt. Weitere Details wollte man vor Beginn des Verfahrens nicht bekanntgeben. Seitens der Landesamtsdirektion wollte man sich nicht dazu äußern. Man gebe bei laufenden Verfahren keine Stellungnahme ab. Laut einem ORF-Bericht vom Dienstag strebe das Land nun aber Gespräche an und "werde die Zeit nutzen, um andere Lösungen zu finden". Eine außergerichtliche Einigung sei nicht auszuschließen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.