10.05.2021 11:00 |

Bergkrone

Hinauf in die Berge: Tipps zum Wandern!

Noch liegt viel Schnee oben in den Bergen, doch viele können es kaum noch erwarten, endlich wieder unsere wunderschöne Bergwelt zu erwandern. Doch worauf man achten, was man respektieren sollte und welche Sachen im Rucksack nicht fehlen dürfen, lesen Sie hier.

„Das Bergwandern ist absolut im Trend“, weiß der Rosentaler Bergführer Gerald Sagmeister, der mit der sympathischen Brigitte Obiltschnig das Bergsport-Fachgeschäft Highlife in Klagenfurt führt. „Beim Wandern muss unterschieden werden, wo man unterwegs ist, denn die sanften Nockberge sind ganz anders, als die teils vergletscherten Hohen Tauern, wo selbst im Hochsommer noch Altschnee liegen kann.“ Doch egal wo man unterwegs ist, das Wichtigste ist eine gute Tourenplanung, dass man auf Wanderwegen unterwegs ist und dass man in den Bergen respektvoll miteinander umgeht.

Gerald: „Immer dabei haben sollte man im Wanderrucksack ein Erste Hilfe-Set sowie einen Biwaksack und natürlich etwas zum Trinken. Eine Mütze habe ich selbst bei frühsommerlichen Temperaturen immer dabei, da es am Berg kalt sein kann.“

Bei der Bekleidung raten Brigitte und Gerald zum Lagensystem: „Mir gefällt’s, dass Firmen wie Arcteryx, Patagonia oder Ortovox ihre Produkte immer umweltschonender und vor allem nachhaltiger produzieren.“

Für Bergsportlerin Karin Altmann, die in Villach einen Skinfit-Store betreibt, ist es wichtig, dass die Kleidung funktionell, leicht und schnell trocknend ist. “Eine Bekleidung für alles gibt es nicht. Immer dabei habe ich bei meinen Wandertouren eine gute und wetterfeste Jacke, weil sich das Wetter in den Bergen einfach schnell ändern kann.“

Fast schon eine eigene Wissenschaft ist die Wahl eines guten Berg- und Wanderschuhs. Einer der weiß, worauf man achten muss, ist Michael Ibovnik von Bergsport Korak in Villach: „Wichtig ist zu wissen, wohin man will. Beim Wandern auf der Saualpe braucht man sicher andere Schuhe als in den Felsbergen.“ Einen Bergschuh probiert man generell besser am Nachmittag, wenn die Füße etwas größer sind: „Hat man einen passenden Schuh, dann sollte man die Marke nicht wechseln. Deutsche Schuhe sind eher etwas breiter als italienische. Wichtig ist, dass man in der Ferse einen guten Halt hat und vorne bei den Zehen einen Zentimeter Platz.“ Generell werden die Wanderschuhe immer niedriger und auch leichter.

Mehr zum Thema Bergwandern gibt es auch in der neuesten Folge unserer Podcast-Serie “Einwürfe", die kommenden Mittwoch veröffentlicht wird.

Hannes Wallner
Hannes Wallner
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