09.05.2021 16:31 |

Alles im Job gegeben

Kate Winslet: „Ich war eine schreckliche Ehefrau“

Seit „Titanic“ gehört Kate Winslet in Hollywood zur absoluten A-Liga. Doch dass ihr Job manches Mal auch das Privatleben beeinflusst, davon erzählte die Schauspielerin nun in einem Interview.

Das letzte Projekt, für das Kate Winslet vor der Kamera stand, war die Krimi-Serie „Mare of Easttown“, die ab 21. Mai auf Sky zu sehen sein wird. Darin spielt die Britin die Polizistin Mare Sheehan, die privat schwer gebeutelt ist. Eine Rolle, die Winslet selbst an ihre Grenzen geführt hat, wie sie im Interview mit der „Bild“-Zeitung verriet. „Ich liebe meinen Job. Aber es war so anstrengend, dass ich mich manchmal gefragt habe: ,Warum, zur Hölle, tu ich mir das an?‘ Die Emotionen jeden Tag auszuhalten war wirklich enorm.“

„Mein Mann tat mir leid“
Auch ihr Privatleben habe unter der beruflichen Belastung gelitten. „Mein Mann tat mir immer extrem leid. Wenn er sonntags zum Beispiel ein schönes Restaurant ausgewählt hat, musste ich häufig sagen: ,Ich kann nicht zum Brunch gehen. Ich habe morgen eine verdammte Szene, die über sechs Drehbuchseiten geht‘.“ Im Grunde habe sie „nur gearbeitet, ohne einen freien Tag zu genießen. Ich war eine schreckliche Ehefrau!“

Trotz des oft sehr zeitintensiven Jobs denkt die Schauspielerin nicht daran, eine Nanny für ihre Kinder - Tochter Mia (20) stammt aus der Ehe mit Jim Threapleton, Sohn Joe (17) hat sie zusammen mit Sam Mendes und Nesthäkchen Bear (7) mit Ehemann Nummer drei Ned RocknRoll - zu engagieren.

Winslet steht lieber selbst am Herd
„Klar ist es verführerisch, eine Nanny zu haben, in einer abgeriegelten Luxus-Wohnanlage zu leben und sich von einem Privatkoch verwöhnen zu lassen“, so Winslet. „Ich würde es traumhaft finden, wenn mein Essen täglich für mich zubereitet würde.“ Dennoch habe sie sich dafür entschieden, dass ihre Kinder ganz normal aufwachsen. Und dazu gehört eben auch, dass die 45-Jährige selbst den Kochlöffel schwingt. 

Daniela Altenweisl
Daniela Altenweisl
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