27.04.2021 18:30 |

Olympische Spiele

Diese Kärntner nehmen Kurs auf Tokio!

In Tokio geht’s von 23. Juli bis 8. August bei Olympia um Gold, Silber, Bronze. Insgesamt zehn Teilnehmer stellte Kärnten 2016 in Rio - das wird heuer in Tokio schwer zu erreichen sein. Drei sind aber schon fix, weitere elf haben noch die Chance. Die "Krone"-Sportredaktion nimmt unsere Kandidaten unter die Lupe.

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SIE HABEN DAS TICKET

  • Magdalena Lobnig. Österreichs Ruder-Queen ist Kärntens größte Medaillenkandidatin – sofern sie von Krankheiten verschont bleibt! In Rio war die Völkermarkterin auf Platz sechs gelandet – den Tokio-Quotenplatz krallte sie sich schon bei der Heim-WM 2019 in Ottensheim.
  • Lisa Perterer. Ist Österreichs Triathlon-Nummer eins - und zum dritten Mal für Olympia qualifiziert. In Rio ließ die Villacherin verletzungsbedingt aus, die Top 5 sind heuer drin.
  • Nadine Weratschnig. Mit WM-Bronze in Seu d‘Urgell (Sp) holte die Canadier-Spezialistin den Quotenplatz. Weil Rivalin Wolffhardt (NÖ) auf diese Disziplin verzichtet, kann die Klagenfurterin für Tokio packen. Edelmetall ist bei der Premiere drin.

SO GUT WIE FIX

  • Felix Oschmautz. Das Ticket für seine ersten Spiele hatte der Kanute im Slalom schon fix. Wegen einer Statuten-Änderung könnte es ihm Mario Leitner noch wegschnappen. Die Chance ist mini: Felix müsste bei der EM und einem Weltcup jeweils das Finale verpassen, Mario aufs Podest fahren.

GUTE CHANCEN

  • Sara Vilic. Für ihre zweiten Spiele muss die Villacherin am 15. Mai bei der WM-Serie in Yokohama liefern – und da im Tokio-Zweikampf vor allem Julia Hauser (W) hinter sich lassen!
  • Christian Schumach. Österreichs Dressurteam ist fix dabei. Für den St. Veiter geht es in der internen Quali bis Anfang Juni bei zwei internationalen Turnieren um einen von drei Teamplätzen. Nach Victoria Max-Theurer gilt Schumach als heißestes Eisen aus dem sechsköpfigen Kader.

HART, ABER MACHBAR

  • Sarah Lagger. Dank Platz sieben beim Weltcup in Lana (It) wird die 21-Jährige in der Rangliste von Platz 40 etwas nach vorne rücken – die Top 24 dürfen nach Japan. Beim Weltcup Mitte Juni auf Teneriffa ist wohl eine persönliche Bestleitung fürs Ticket notwendig.
  • Gabriel Hohensasser. Bei der Wettquoten-Regatta in Luzern (15. Mai) muss der Villacher mit seinem Ruder-Vierer (Rudi & Ferdi Querfeld, Chris Seifriedberger) Erster oder Zweiter werden.
  • Eva Wutti. Letzte Chance für Wolfsbergs Marathon-Ass. Zu Pfingsten greift Eva beim S-7-Marathon in Für-stenfeld nach dem Limit von 2:29:30 Stunden. Gelingt das nicht, könnte auch über die Weltrangliste etwas drin sein - mit einer stärkeren Bestzeit als derzeit 2:30:43.
  • Robin Seidl. Mit Partner Philipp Waller (St) und dem Duo Ermacora/Pristauz (T/ St) tritt der Veldener ab 6. Mai im Continental-Cup in Baden an. Die besten fünf Nationen kommen ins große Finale - wo nur ein (!) Ticket für Europa vergeben wird. Aber: 2012 und 2016 hatte es Österreich so geschafft.

SIE TRÄUMEN NOCH

  • Heiko Gigler. Der Spittaler Schwimmer greift bei der EM in Budapest (10. Mai) nach den Limits über 50 und 100 m Kraul - ihm fehlen 29 bzw. 77 Hundertstel. Beste Chancen gibt’s mit der Lagen-Staffel - die braucht jedoch eine Topplatzierung.
  • Mario Leitner. Die Chance auf die zweiten Spiele für den Glanegger Kanuten ist minimal - siehe Erklärung bei Felix Oschmautz.
  • Felix Gall. Die Strecke in Tokio mit 4500 Höhenmetern würde dem Osttiroler Radprofi liegen, vier Plätze gibt es. Aber Österreich hat gute Bergfahrer, Gall müsste noch stark aufzeigen.
  • Patrick Valet. In Paris geht es Mitte Juni um die letzten drei Tickets. Kärntens Karate-Ass ist Österreichs einziger Teilnehmer im Kata-Bewerb, will dort überraschen.
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