23% bei Sonntagsfrage
Kandidaten gekürt – Grüne und CDU nun gleichauf
Beide Parteien haben sich lange Zeit gelassen und erst in der Vorwoche die Weichen für die deutsche Bundestagswahl im Herbst gestellt: Die Union geht mit Armin Laschet als Kanzlerkandidat ins Rennen, die Grünen mit Annalena Baerbock. In der Wählergunst ergeben sich dadurch drastische Verschiebungen: In einer aktuellen Umfrage liegen die Parteien, die bei der letzten Wahl 2017 nicht weniger als 24 Prozentpunkte auseinandergelegen waren (Union: 32,9 Prozent, Grüne: 8,9), gleichauf bei jeweils 23 Prozent.
Das Umfragetief der Union (CDU/CSU) hält somit an. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die Union mit ihrem am vergangenen Dienstag installierten Spitzenmann Laschet auf nur noch 23 Prozent, berichtete die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf eine Umfrage des Instituts Insa. Das ist ein Punkt weniger als in der Vorwoche und der niedrigste Wert seit Beginn der Insa-Erhebungen 2012. Die Grünen liegen gleichauf und können mit Baerbock an der Spitze tatsächlich von der Kanzlerschaft träumen.
SPD 16%, AfD und FDP 12%, Linke 8%
Die SPD verlor einen Prozentpunkt und hält derzeit bei 16 Prozent, die AfD verbesserte sich um einen Punkt auf zwölf. Auch die FDP kam - ebenso wie in der Vorwoche - auf zwölf Prozent, die Linke verharrt bei acht. Für den Insa-Meinungstrend im Auftrag von „Bild“ wurden den Angaben zufolge vom 23. bis 26. April 2082 Menschen in Deutschland befragt.
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