KAC – Jesenice 3:2 nach Penaltyschießen. Die 3.872 Fans in Klagenfurt wurden ordentlich auf die Folter gespannt, denn was die Rotjacken am Sonntag nach fünf Pleiten zeigten, war oft nicht anzusehen. Viel Kampf, viele Leerläufe, das Bemühen war zwar da, was rauskam, hatte nichts mit Glanz zu tun. Der Leader konnte sich beim Schiri bedanken, denn Kellner klopfte den Slowenen ganz schön auf die Finger.
Zidan musste nach einem regulären Bandencheck von Herburger mit Gehirnerschütterung ins Spital, da gab es nicht einmal eine Strafe gegen den KAC. Lysak bekam für einen Kniecheck gegen Schellander wiederum eine Spieldauerdiszi, plus nach heftiger Kritik auch eine Matchstrafe aufgebrummt (17.). KAC war numerisch am Eis oft und oft 5:3 überlegen, Torjäger Mike Craig schlug auch zweimal zu, verwandelte das 0:1 in ein 2:1.
Entscheidung im Penaltykrimi
Jesenice glich aber noch aus. Die Slowenen waren eisläuferisch brillant, aggressiv, im Penaltykrimi gab es nach zwei Siegen gegen KAC aber eine auf den Deckel. Werner (der schon das 1:0 besorgt hatte) traf zwar zweimal, beim dritten Penalty scheiterte er aber an Chiodo. Nicht so KAC-Bulle Gregor Hager. Er traf zweimal, mit dem zehnten Strafstoß fixierte er das umjubelte 3:2.
Graz – VSV 1:3. Die 99ers bleiben heuer weiter der Lieblingsgegner der Adler – fünfter Sieg im fünften Duell! Damit wurde auch Platz vier abgesichert, man hat jetzt sechs Punkte Vorsprung auf die Steirer. Und der Sieg ging aufgrund einer tollen Defensivleistung voll in Ordnung, obwohl der starke VSV-Goalie Gert Prohaska bei zwei Stangenschüssen (8., 34.) der Steirer auch das nötige Glück hatte.
Traumpass über das ganze Eis
Graz bestimmte zwei Drittel lang das Match, vergab aber zehn Powerplaychancen, auch eine 5:3-Überlegenheit. VSV gelang mit zwei Mann mehr auf dem Eis durch Damon das 1:0 (19.). Als die Grazer dann gleich zu Beginn des Schlussdrittels durch Quellette noch das 1:1 schafften (42.), zeigten die Villacher Klasse – nur 35 Sekunden später schoss Ryan die Gäste erneut in Front – 2:1. Sechs Minuten später versetzte Michi Raffl nach Traumpass von Damon fast über das ganze Eis mit dem 3:1 den Grazern den endgültigen Todesstoß. Im Finish ließen die Adler nichts mehr anbrennen.
Kärntner Krone
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