11.04.2021 15:06 |

Bei Flucht vor Polizei

Nach Corona-Party stürzte Belgier (21) in den Tod

Ein 21-jähriger Belgier hat nach einer illegalen Corona-Party versucht, vor der alarmierten Polizei zu flüchten - und bei diesem Vorhaben sein Leben verloren. Der junge Mann war, als die Beamten eintrafen, aus dem Fenster eines Hotelzimmers geklettert, verlor anschließend den Halt und stürzte in den Tod.

Das Drama hatte sich in Antwerpen zugetragen. Acht Menschen hatten hier in einem Hotelzimmer eine unerlaubte Feier veranstaltet. Schließlich wurde die Polizei aufgrund einer gemeldeten Lärmbelästigung auf die Partylöwen aufmerksam und stattete ihnen einen Besuch ab.

Alle Feiernden versuchten, sich vor der Exekutive zu verstecken - schließlich wird dieses Vergehen gegen die Kontaktbeschränkungen mit Strafen zwischen 750 und 4000 Euro geahndet. Das Versteck, das der 21-Jährige gewählt hatte, sollte sich allerdings als Todesfalle entpuppen. Der junge Mann, der aus dem Fenster geklettert war, verlor den Halt und stürzte in die Tiefe. Versuche der Polizeibeamten, den abgestürzten jungen Mann wiederzubeleben, blieben erfolglos.

Bürgermeister thematisiert lange Lockdown-Zeiten
Antwerpens Bürgermeister Bart De Wever zeigte sich erschüttert. „Der Tod von jemandem, der so jung ist, lässt uns ernsthaft über die Auswirkungen langer Lockdown-Zeiten auf das mentale Wohlbefinden insbesondere bei jungen Menschen nachdenken“, wurde De Wever von der Nachrichtenagentur Belga zitiert.

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