Gar nicht bärig

Warum der KAC wieder verlor ++ VSV jubelt weiter

Kärnten
24.12.2010 10:39
Vierter Sieg für VSV in Jesenice en suite, vierte Pleite für KAC in Serie – die Rotjacken enttäuschten die Fans am "Bärentag" gegen Linz total! Schon nach 13 Sekunden flogen nach dem ersten KAC-Tor zwar tausende Bären aufs Eis, dann verschenkte man sogar ein 3:1, stapfte einen Tag vor Weihnachten mit einem 3:4 vom Eis. Gar nicht bärig! Der VSV dagegen war beim 4:3 in Jesenice nie gefährdet, die Adler starteten fulminant – so wird schön gefeiert.

KAC – Linz 3:4. So schnell ging es noch nie! Mit dem ersten Torschuss stellte Hundertpfund schon nach 13 Sekunden auf 1:0, dann war Bären-Time. Tausende flogen aufs Eis, trotz Regen hatten die Fans viele Plüschtiere mitgebracht. Schuller stellte im Powerplay auf 2:0, dann war’s mit der Herrlichkeit vorbei. Linz (angetrieben von zehn Legionären) störte, attackierte früh, machte dem müden KAC das Leben schwer.

Dabei hatte Viveiros mit den Oldies Craig, Shantz und Schneider eine Traumlinie formiert. Shantz schoss nach einer Einzelaktion zwar ein schönes 3:1, sonst enttäuschten die drei aber total. Im Nu stand es 3:3. Von effektiver Defensive war nichts zu sehen – alle inklusive Torhüter Swette waren mehr als unsicher. Am Ende schoss Verteidiger Bronilla mit seinem allerersten (!) Saisontor den KAC k.o.

Jesenice – VSV 3:4. Es läuft weiter rund bei den Adlern, der vierte Sieg in Serie stand nie in Frage. Schon nach 127 Sekunden eröffnete Damon zum 1:0, nach drückender Überlegenheit im Startdrittel stellte man durch ein Kaspitz-Solo und Mitchell auf 3:1.

Zum zweiten Drittel kam VSV etwas lässiger aus der Kabine, überließ den Slowenen das Spiel, die prompt verkürzten. In deren bester Phase ließ sich aber Beckett zu einem Crosscheck gegen Langfeld hinreißen, der ihm fünf Minuten plus Spieldauerdiszi einbrachte. Langfeld selbst "rächte" sich im Powerplay mit dem entscheidenen 4:2 (36.). Im letzten Drittel kassierte Kaspitz für einen Check eine Spieldauerdiszi (47.), aber VSV verteidigte geschickt, ließ – bei 4:6-Unterlegenheit – erst fünf Sekunden vor Schluss das dritte Gegentor zu.

von Christian Tragner und Fritz Rauter, "Kärntner Krone"

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