"Weihnachtswirbel"

Wilde Debatte um tschetschenische Familie

Kärnten
22.12.2010 16:01
Gegen die "drohende Abschiebung einer bestens integrierten Familie aus Tschetschenien" macht die Kärntner SPÖ mobil. Parteichef Peter Kaiser forderte am Mittwoch ein "humanitäres Bleiberecht für die Familie". Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) erklärte wiederum, dass die fünfköpfige Familie aller Voraussicht nach ohnehin bleiben werde dürfen. Er sprach von einem "inszenierten Vorweihnachtswirbel", der gar nicht notwendig sei.

Seit acht Jahren leben die Eltern mit ihren drei Töchtern - im Alter von fünf, 14 und 18 Jahren - bereits in Kärnten. Im Dezember 2003 stellte die Familie schließlich einen Asylantrag, der aber im Juni 2006 negativ beschieden wurde. Die Familie hätte dann ausreisen müssen. Der Verfassungsgerichtshof hob daraufhin die Ausweisung wieder auf. Am Dienstag stellte die Familie nun im Flüchtlingsreferat des Landes Kärnten einen Antrag auf humanitäres Bleiberecht.

Tatsächlich sieht es für die Familie gut aus. Nachdem sie bereits vor dem 1. Mai 2004 in Österreich eingereist sei, werde der Antrag laut Landeshauptmann Dörfler wohl positiv erledigt werden.

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