Unwetter, Unfälle, Brände - in Notfällen schrillen bei den Feuerwehren die Alarmglocken. Rasch sind die Freiwilligen zur Stelle. Die Bilanz ist beachtlich: In nur einem Jahr hatten die Florianis 6600 Einsätze zu bewältigen, das sind im Schnitt 18 jeden Tag. Knapp 80.000 Einsatzstunden wurden dabei geleistet.
Helfen ist ihr Job! Oft wurden die Feuerwehren zu technischen Einsätzen gerufen. Landesweit mussten die Florianis 4800-mal zu Unwetterschäden, Überflutungen, Verkehrsunfällen und Ähnlichem ausrücken. Besonders Stürme und Unwetter im Landessüden machten den Einsatzkräften im Vorjahr zu schaffen. Allein im Bezirk Oberwart waren fast 1200 technische Hilfeleistungen notwendig. „Die ursprüngliche Aufgabe der Brandbekämpfung ist in den Hintergrund gerückt“, ist aus der Zentrale in Eisenstadt zu hören. Bei weniger als einem Viertel der Einsätze hieß es „Wasser marsch“. Die meisten Brandeinsätze wurden im Bezirk Neusiedl mit 254 gezählt.
316 Menschen konnten im vergangenen Jahr aus lebensbedrohlichen Situationen gerettet werden. Auch 374 Tiere wurden geborgen und befreit. In den meisten Fällen ist die Feuerwehr in weniger als zehn Minuten am Einsatzort. Die Zahl der Mitglieder konnte gesteigert werden und liegt nun bei 17.317. Mehr als ein Viertel ist jünger als 25 Jahre. Fast ein Zehntel aller Aktiven ist weiblich, beim Feuerwehrnachwuchs sind es sogar 40 Prozent.
Kronen Zeitung
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