07.03.2021 18:16 |

„Kontakt zur Familie“

Queen versteckt in Rede Botschaft an Prinz Harry!

Als Queen Elizabeth II. am Sonntagabend in einer Sondersendung im britischen Fernsehen ihre Rede zum Commonwealth-Tag hielt, war der im Krankenhaus liegende Prinz Philip ganz nah bei ihr. Als Hommage an ihren Ehemann, in den sich die 94-jährige Monarchin mit 13 verliebt hat, trug die sie jene Chrysanthemen-Brosche, die sie in den gemeinsamen Flitterwochen und am Foto zu ihrem 73. Hochzeitstag im November getragen hat. Eine versteckte Botschaft soll sie in ihrer Rede auch an den verlorenen Enkelsohn Prinz Harry geschickt haben. 

Am Commonwealth-Tag zeigte sich die Familie Windsor - das Interview von Harry und Meghan mit Oprah Winfrey ignorierend - geeint. Nur wenige Stunden vor dem Enthüllungsinterview mit Oprah Winfrey strahlte die BBC am Sonntagabend eine Sondersendung mit einer Rede der Queen zum Commonwealth-Tag aus.

Botschaft an Harry?
In ihrer Rede an die Commonwealth-Nationen strich die Königin die Leistung der Länder in der Coronakrise hervor und betonte, wie wichtig Kontakte mit Familie und Freunden in der Coronakrise sind. Die Pandemie habe zu einer tieferen Wertschätzung der gegenseitigen Unterstützung geführt, sagte die Königin. Neue Technologien hätten geholfen, Grenzen und Spaltungen zu überwinden. Die Notwendigkeit, mit anderen in Kontakt zu treten, werde nun „stärker wertgeschätzt“, sagte die Monarchin.

Diese Worte könnte sie auch an ihren abtrünnigen Enkel Prinz Harry und dessen Frau Herzogin Meghan gerichtet haben, die die Queen Berichten zufolge nicht über ihr Interview in Kenntnis gesetzt haben. Sie soll es aus den Medien erfahren haben. 

Auch Thronfolger Prinz Charles, Harrys Vater, sowie dessen zweiter Sohn Prinz William mit Ehefrau Herzogin Kate beteiligen sich am Commonwealth Day. 

Charles sagte, die Pandemie habe jedes Land betroffen sowie „unzählige Menschen grausam ihres Lebens und ihres Lebensunterhalts beraubt“. Die Menschen hätten aber mit „außerordentlicher Entschlossenheit, Mut und Kreativität“ auf die Herausforderungen reagiert. William und Kate sind bei Videogesprächen mit medizinischem Personal und Freiwilligen in Südafrika, Malaysia und Bangladesch zu sehen.

Besondere Brosche
Ganz nah bei sich hatte die Königin bei ihrer Rede ihren Ehemann Prinz Philip, der seit bald drei Wochen wegen einer Infektion und einer Herzoperation in klinischer Behandlung ist. Während ihrer Rede wurden immer wieder Aufnahmen gezeigt, die die Herrscherin in der St.-Georgs-Halle von Schloss Windsor in einem blauen Kostüm mit einer Brosche zeigen. Die Brosche verbindet sie mit ihren schönsten Momenten mit Prinz Philip und ist ein Gruß an ihn.

Als junge, frisch verheiratete Prinzessin hatte sie die mit einem Saphir und Diamanten besetzte Brosche auf den offiziellen Fotos ihres Honeymoons auf dem Landsitz Broadlands getragen. Das war 1947. Auch an ihrem 73. Hochzeitstag im November 2020 hatte sich die Queen das Schmuckstück auf dem offiziellen Foto ans Kleid gesteckt.

Prinz Philip wurde im Februar, weil er sich unwohl fühlte, in eine Londoner Privatklinik gebracht. Dort wurden neben einer Infektion auch Herzprobleme festgestellt, die eine Operation nötig machten. Herzogin Camilla erklärte, ihm gehe es bereits besser. Man halte die Daumen. Prinz Philip ist 99 Jahre alt. Im Juni feiert er seinen 100. Geburtstag. 

Riss im Königshaus befürchtet
Das Interview ihres Enkels Harry und seiner Frau Meghan, das in der Nacht auf Montag (2.00 Uhr MEZ) ausgestrahlt werden sollte, könnte nach Einschätzung von Experten zu einem Riss innerhalb des Königshauses führen. Das Paar hatte vor rund einem Jahr seine royalen Pflichten aufgegeben und war mit ihrem Sohn Archie in die USA gezogen. Der Commonwealth Day 2020 war der letzte öffentliche Auftritt der beiden für die Königsfamilie.

Die Monarchin ist das Oberhaupt des sogenannten Commonwealth, einer losen Verbindung von Staaten, die aus den ehemaligen Kolonien Großbritanniens hervorgegangen sind. In diesem Jahr fällt der Commonwealth Day auf den 8. März, wegen der Pandemie wurde der traditionelle Gottesdienst in der Westminster Abbey abgesagt.

Quellen: APA/dpa

Pamela Fidler-Stolz
Pamela Fidler-Stolz
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