10.02.2021 07:54 |

Alarmstufe Orange

Hochwasserlage in Frankreich bleibt angespannt

„Blutschnee“ in Deutschland, Gletscherbrüche in Indien - die Wetterlage sorgt international für Schlagzeilen. Nun bereiten starke Regenfälle und Hochwasser den Franzosen Sorge, nicht nur die Pariser holen sich seit Tagen nasse Füße. In Teilen des Landes bleibt die Lage angespannt. „Der Höhepunkt“ sei vielerorts noch nicht erreicht. Im stark betroffenen Saintes etwa wurden Keller überflutet, in der Hauptstadt trat die Seine über die Ufer, zahlreiche Uferstraßen und -promenaden wurden überflutet und gesperrt. In etlichen Départements im Westen und Norden des Landes herrscht Alarmstufe Orange. 

Besonders heftig getroffen ist etwa die Gegend um die Stadt Saintes in der Region Nouvelles-Aquitaine im Westen von Frankreich. Dort ist die Charente über die Ufer getreten. „Es schreitet langsamer voran, aber der Höhepunkt ist noch nicht erreicht“, so der hiesige Bürgermeister, Bruno Drapron.

Mäßiger Regen auf bereits gesättigte Böden führe zu einem erneuten Anstieg des Wassers in einigen Flüssen, warnte der Hochwasserdienst Vigicrues am Samstag. In etlichen Départements im Westen und Norden des Landes herrschte Alarmstufe Orange. Bereits seit Tagen kämpfen einige Region mit Überschwemmungen.

Video: Seine in Paris über Ufer getreten

„Keine Verletzten zu beklagen“
„Das Hochwasser im Südwesten hat Schäden verursacht: Wir lassen die Bewohner nicht im Stich! Aber es gibt keine Verletzten zu beklagen“, so Präsident Emmanuel Macron. Auch in Paris war die Seine über die Ufer getreten. Allerdings war die Lage dort weitgehend entspannt - es wurden jedoch zahlreiche Parkanlagen, Uferstraßen und -promenaden gesperrt.

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