08.02.2021 10:18 |

Landung im Februar

Rover soll erstmals echte Töne vom Mars übertragen

Klappt alles wie vorgesehen, dann wird am 18. Februar mit „Perseverance“ neuerlich ein NASA-Rover auf dem Mars landen. Er soll dort - unter anderem mithilfe Kärntner Technologie - zwei Jahre lang nach Spuren von früherem mikrobiellem Leben suchen, das Klima sowie die Geologie des Roten Planeten erforschen und Proben nehmen. Und mithilfe zweier eingebauter Mikrofone soll der Rover erstmals echte Töne vom Mars zur Erde funken.

Die Mikrofone sollen während der Landung in Betrieb sein und auch später, wenn der Rover auf der Oberfläche des Roten Planeten unterwegs ist, Mars-Sounds zur Erde übermitteln. Aufnahmen von Windgeräuschen auf dem Mars hat mithilfe von Sensoren, die Vibrationen von Wind und Boden registrieren, bereits 2018 der Lander „InSight“ aufgezeichnet. NASA-Experten erstellten daraus eine Tonaufnahme.

Rover seit Ende Juli zum Mars unterwegs
„Perseverance“ (auf Deutsch Durchhaltevermögen) war am 30. Juli vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral zu seiner Reise zum Roten Planeten gestartet. Der mehr als eine Tonne schwere unbemannte Roboter von der Größe eines Kleinwagens soll in einem ausgetrockneten Flussdelta, das vor drei bis vier Milliarden Jahren in einen See mündete, dem Jezero Crater, (Bild unten) auf dem Mars landen.

Aufgabe von „Perseverance“ ist es, auf dem Mars nach Spuren früheren mikrobiellen Lebens zu suchen sowie das Klima und die Geologie des Planeten zu erforschen und Proben von Steinen und Staub zu nehmen. Mit an Bord ist ein 1,8 Kilogramm schwerer Mini-Hubschrauber namens „Ingenuity“ (Bild unten). Die NASA hofft, dass dieser als erster Helikopter auf einem anderen Planeten fliegen wird.

Die Technologie für den kleinen Hubschrauber hat, wie berichtet, ein Forscher der Universität Klagenfurt entwickelt. Die Drohne soll auf dem Roten Planeten Erkundungsflüge unternehmen - und das ganz ohne GPS.

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