05.02.2021 06:20 |

Corona in Kärnten

Britische Mutation: Contact Tracing verschärft

Die Britische Coronavirus-Mutation B.1.1.7. sorgt in Kärnten immer öfter für Alarm - deshalb wird das Contact Tracing nun verschärft. Vorsicht bei Fahrten nach Tirol!

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In Kärnten gibt es immer mehr Verdachtsfälle auf die britische Virus-Mutation B.1.1.7. Bei 58 von insgesamt 326 abgenommenen Proben erhärtete sich der Verdacht auf eine Virus-Mutation. „Die Verdachtsfälle ziehen sich quer durch Kärnten, im Westen des Landes etwas häufiger“, teilt der Sprecher des Landes Kärnten, Gerd Kurath, mit.

Rätselhaft bleibt noch immer der erste Verdachtsfall einer Frau in Wolfsberg. Sie hatte - wie berichtet - lediglich Kontakt zu zwei Familienangehörigen, bei denen sich die Verdachtsfälle nicht erhärteten.

Mehrere Verdachtsfälle
Derzeit gebe es zwei bestätigte Verdachtsfälle im Bezirk Wolfsberg und einen Fall im Bezirk St. Veit. Hier dürfte das Virus laut Landespressedienst aus Deutschland eingeschleppt worden sein. Die Ergebnisse der 58 Verdachtsfälle werden in den kommenden Tagen erwartet. Die Verdachtsfälle werden derzeit von der Kabeg und dem ILV analysiert. Um die Situation so gut wie möglich unter Kontrolle zu halten, wird bei Verdachtsfällen einer neuen Mutation auch das Contact Tracing verschärft. Zudem werden positive Antigentests derzeit immer durch einen PCR-Test bestätigt - nur mit diesem Verfahren ist eine Sequenzierung zum Nachweis einer Mutation möglich.

Angesichts des vermehrten Auftretens der aggressiveren Virusvariante aus Südafrika in Tirol mahnt das Land Kärnten zur Vorsicht. Es sollten nur absolut notwendige Fahrten stattfinden.

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