Mit seinen beiden Staatsmeistertiteln 2009 und 2010 ist Mario Hofferer zu Österreichs heißester Barkeeper-Aktie geworden – und hat sich damit als einziger Vertreter von Rot-Weiß-Rot für die beiden Weltmeisterschaften in Singapur und in Warschau (2011) qualifiziert. Unzählige nationale und internationale Bewerbe hat der 27 Jahre alte Clubbesitzer bereits für sich entschieden. Mit seiner ersten WM-Teilnahme geht nun ein Traum in Erfüllung: "Es war ein steiniger Weg!"
"Ich fliege nicht hin, um Zweiter zu werden"
Doch dabei zu sein, ist für ihn noch lange nicht alles. "Ich fliege nicht hin, um Zweiter zu werden. Nein, ich will mir in Singapur den Titel holen", tönt Hofferer. Und, der gute Mann scheint bestens vorbereitet zu sein. "Ein ganzes Jahr habe ich in das Training für die WM investiert. Nur so hast du eine Chance. Immerhin sind die besten 70 Barkeeper der Welt in Singapur vertreten. Jeder ist ein Staatsmeister! Umso schöner, dass aus dem kleinen Klagenfurt auch jemand dabei ist!", lacht Hofferer, der am Freitagabend mit Trainer Peter Weissnegger nach Singapur aufgebrochen ist.
Die Weltmeisterschaft ist auch eine tolle Gelegenheit, sich vor Tausenden Besuchern in der internationalen Auslage zu präsentieren: "Es ist wie beim Fußball. Die Scouts von den besten und bekanntesten Bars der Welt nützen so ein Turnier, um Barkeeper zu sichten. Klar willst du da eine perfekte Figur machen."
Mit "Rosemarie" zur Goldenen
Der Drink, den Mario Hofferer bei der von Montag bis Mittwoch dauernden Weltmeisterschaft mixen wird, trägt den Namen seiner Mutter: "Rosemarie". Zu den Zutaten gehören etwa Mozart-Likör, Grand Marnier, Lychee-Sirup und Kalua (Kaffee-Likör). Die Krönung: 24-karätiger Goldstaub wird das flüssige und leckere Kunstwerk schließlich veredeln. Dass danach Hofferers Medaille die Farbe Gold trägt, ist gar nicht unwahrscheinlich. Denn: Erst in der Vorwoche konnte er einen Sechs-Länderkampf in Graz für sich entscheiden. Schafft er den großen Coup, dann wird er das wohl auch mit einem Drink begießen...
von Christian Rosenzopf, "Kärntner Krone"
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