Linz - KAC 3:5 (0:0, 2:3, 1:2)
Rekordmeister KAC ist seit Freitag Mitinhaber der längsten Siegesserie in der Eishockey-Liga. Wie die Vienna Capitals in der Saison 2004/05 und Jesenice 2007/08 haben es die Kärntner nun auf zwölf Erfolge en suite gebracht, das Dutzend machte ein 5:3 bei Vizemeister Linz perfekt. Während der KAC damit als Leader unverändert ungefährdet ist, kommen die Black Wings am anderen Tabellenende weiter nicht vom Fleck.
Die Oberösterreicher hatten sich nach nur fünf Siegen in insgesamt 19 Partien einen Neustart vorgenommen, und sie hielten gegen den haushohen Favoriten auch gut dagegen. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel erzielte MacDonald nach 38 Sekunden des Mittelabschnitts im Powerplay die umjubelte Führung, Craig glich aber nur zwei Minuten später aus (23.). Manuel Geier brachte die favorisierten Gäste in Führung (29.), doch die Gastgeber ließen sich dadurch nicht entmutigen.
Nicht einmal zwei Minuten später gelang den Linzern durch Oberkofler der Ausgleich (31.), allein die Klagenfurter besaßen einmal mehr ein Plus an Kaltschnäuzigkeit. Denn nur 28 Sekunden danach besorgte Hundertpfund das 3:2. Die Linzer Hoffnung nach dem 3:3 durch Leahy (45.) flammte bis vier Minuten vor Schluss noch einmal auf, ehe Shantz (57.) und abermals Hundertpfund (60.) die 15. Saison-Niederlage der Black Wings besiegelten.
VSV - Jesenice 3:2 n.V. (2:2, 0:0, 0:0/1:0)
Der VSV hat am Freitag von Beginn an keinen Zweifel daran gelassen, dass er die 1:5-Niederlage im Karawanken-Derby von Anfang September nicht auf sich sitzen lassen will - auch wenn es am Ende sehr knapp wurde. Die Blauweißen bezwangen Jesenice dieses Mal mit 3:2 nach Verlängerung dank eines Treffers von Debütant Josh Langfeld und sind unverändert Tabellendritte. Es war nach vier Heimniederlagen in Folge wieder der erste Erfolg für die Kärntner.
Die Gastgeber übten anfangs Dauerdruck aus und gingen in der 4. Minute durch Unterluggauer in Führung. Jesenice sah sich zu mehr Offensivität gezwungen und führte nach einen Doppelschlag von Lysak innerhalb von 89 Sekunden (9., 11./PP) 2:1, wobei es die gegnerische Verteidigung dem Torschützen nicht gerade schwer gemacht hatte. Nur 40 Sekunden später glich Verteidiger Bacher nach einem Solo mit seinem ersten Saisontor aus.
Der Mittelabschnitt verlief torlos, der VSV hatte zweimal Pech (Abwehr auf der Linie, Stangenschuss) und konnte eine 69 Sekunden dauernde 5:3-Überlegenheit nicht nützen. Im letzten Drittel ließen die Stürmer ebenfalls aus, der VSV vergab die Chance, die Partie in der regulären Spielzeit zu entscheiden, womit es in die Verlängerung ging. Dort zeichnete sich der 33-jährige Langfeld aus, der den spielentscheidenden Treffer erzielte (64.).
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