Nähere Details wollten die Freiheitlichen vorerst nicht nennen. Die Sachverhaltsdarstellung komme nämlich nicht von der FP selbst, hieß es. Die KStA beschäftige sich jedoch laut FP bereits seit einigen Wochen mit dem Fall. "Wir haben eine gesonderte Sachverhaltsdarstellung bekommen und diese wird nun überprüft", sagte KStA-Pressesprecher Friedrich Koenig.
FP: "Schaden für Demokratie wird immer größer"
Auch zwei weitere Sachverhaltsdarstellungen - diese stammen von FP-Klubobmann Johann Tschürtz - würden geprüft. Betroffen sei dabei die Durchführung der Landtagswahl in Deutschkreutz und Wiesen. "Sollten sich die Verdachtsmomente nun auch in Jennersdorf erhärten, dann führt endgültig kein Weg mehr an Neuwahlen vorbei", erklärte Tschürtz. "Der Schaden für die Demokratie wird immer größer", stellte der FP-Chef fest.
VP-Hirczy sieht "Akt von Rufschädigung"
Der Jennersdorfer VP-Bezirksgeschäftsführer Bernhard Hirczy nahm am Donnerstagabend zu den FP-Aussagen Stellung: Er habe von einem Journalisten gehört, dass gegen ihn ermittelt werde. Konkretes sei ihm nicht gesagt worden. "Diese Vorwürfe sind völlig aus der Luft gegriffen. Das lasse ich mir nicht gefallen", so Hirczy: "Ich werde alle rechtlichen Schritte nützen, um mich zu wehren, wenn noch einmal ein solcher unwahrer Vorwurf gegen mich erhoben wird." Es handle sich offensichtlich um einen "Akt von Rufschädigung". Die FP vernadere bewusst politische Mitbewerber, erklärte Hirczy.
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