03.12.2020 08:58 |

Naturerbe in Gefahr

Buschbrände vernichten Sandinsel Fraser Island

Mit Tageshöchstwerten von über 40 Grad Celsius bringt eine enorme Hitzewelle den australischen Kontinent derzeit zum Schwitzen. Davon begünstigt nehmen auch Waldbrände wieder rasant zu. Im Bundesstaat New South Wales mussten Einsatzkräfte insgesamt mehr als 50 Feuersbrünste bekämpfen. Im östlich gelegenen Queensland steht die berühmte Touristeninsel Fraser Island seit Wochen in Flammen. 80.000 Hektar wurden von Feuern bereits zerstört.

Auf Fraser Island kämpfen Einsatzkräfte gegen ein massives Buschfeuer. Der Brand auf der größten Sandinsel der Welt schwelt bereits seit sechs Wochen und ist immer noch nicht unter Kontrolle.

Illegales Lagerfeuer verursachte Brände
Die Hälfte von Fraser Island, Teil des Weltnaturerbes der Unesco, ist den Angaben zufolge bereits zerstört: 80.000 Hektar seien den Flammen zum Opfer gefallen. Allein am Mittwoch wurden 345.000 Liter Wasser abgeworfen. Der Buschbrand soll durch ein illegales Lagerfeuer am 14. Oktober ausgelöst worden sein. Touristen wurden angewiesen, nicht auf die Insel zu fahren.

„So schmerzhaft“
Fraser Island ist mit seinen zahlreichen Aussichtspunkten, Badestränden und Süßwasserseen auf der ganzen Welt beliebt, „was es so schmerzhaft macht anzusehen, wie die Insel brennt“, sagte Queenslands Ministerpräsidentin Annastacia Palaszczuk. Neben Buschland und Mangrovensümpfen wächst auf dem Sand auch ein tropischer Regenwald. 

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