29.11.2020 09:46 |

Unterstützung nötig

Regierung stellt 14 Mio. € für Auslandsnothilfe

Die Bundesregierung stellt 14,2 Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) für akute Nothilfe in Ländern Afrikas, des Nahen und Mittleren Ostens sowie Asiens zur Verfügung, wie das Büro von Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) am Sonntag mitteilte. Beschlossen wird das am Mittwoch im Ministerrat.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sieht durch die humanitäre Nothilfe u.a. eine Bekämpfung von Fluchtursachen. Unterstützt werden demgemäß auch Aufnahmeländer bei der Versorgung von Flüchtlingen - darunter der Libanon, Jordanien, Libyen, der Südsudan und Pakistan. Gelder fließen auch nach Mosambik und in den Iran. Die finanziellen Mittel gehen an UNO-Organisationen und NGOs wie das Rote Kreuz, die die Hilfe dann an Ort und Stelle leisten.

Vizekanzler Kogler und Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) erinnern auch an die Corona-Pandemie, die Menschen in Krisen- und Kriegsgebieten zusätzlich treffe. „Die Bekämpfung der Corona-Pandemie in Österreich darf nicht unseren Blick auf die Entwicklungen in globalen Krisenherden und die Not trüben, die abertausende Menschen weltweit tagtäglich quält“, so der Außenminister.

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