Die Nichtbefolgung einer Ladung ohne triftigen Grund kann Zeugen teuer kommen. Geldstrafen von 500 bis 5000 € können verhängt werden, im Wiederholungsfall bis zu 10.000 Euro.
Ihre Forderung nach einer Aussetzung des Ausschusses im Lockdown bekräftigten ÖVP-Klubobmann Markus Ulram und der türkise Landesgeschäftsführer Patrik Fazekas. Sie treten für eine Verlängerung um zwei Monate ein – maximal sind vier Monate möglich. „Ein Drittel der gesamten Ausschusszeit von einem halben Jahr konnten wir wegen Verzögerungen im Ausschuss nicht arbeiten“, so Ulram. SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich lehnte den Vorschlag bereits ab: „An einer Verlängerung besteht kein Bedarf.“
Laut dem amtsärztlichen Gutachten gelten die Rahmenbedingungen für den Ausschuss hinsichtlich der Covid-19-Prävention als durchaus ausreichend.
Landtagspräsidentin Verena Dunst (SPÖ), Ausschussvorsitzende
Kritik übte die ÖVP an der SPÖ als „Geburtshelferin“ der Commerzialbank: „Als einstiger SPÖ-Finanzminister hatte Viktor Klima der Bank die zweite Konzession erteilt. Das ist eine unübliche Vorgehensweise.“
Apropos Fiskus: Der frühere Finanzminister Hans-Jörg Schelling (ÖVP) soll heute vor dem U-Ausschuss aussagen. Vorgeladen sind weiters Andreas Ittner, Ex-Direktor der Hauptabteilung Finanzmarktstabilität und Bankenprüfung in der Österreichischen Nationalbank, und zwei TPA-Wirtschaftsprüfer.
Karl Grammer, Kronen Zeitung
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