Dörfler meinte in einer Aussendung, die Entscheidungen der Bundesregierung seien insofern als positiv zu bewerten, weil "nicht nur Bundeskanzler Werner Faymann und Verkehrsministerin Doris Bures ihre Zusagen zu diesem historischen Zukunftsprojekt bestätigt haben", sondern weil damit auch der Koalitionspartner ÖVP und der Finanzminister die langfristige Finanzierung beider Tunnels sichergestellt habe.
Dies sei ein klares Bekenntnis und damit ein Erfolg für Kärnten und für die europäische Infrastrukturentwicklung. Zudem könne damit die Einbindung Kärntens an die Baltisch-Adriatische Achse wie auch die Anbindung an die Adria-Häfen gewährleistet werden.
"Entscheidung gegen Kärnten und gegen den Tunnel"
Petzner, der auch geschäftsführender Kärntner BZÖ-Parteiobmann ist, meinte hingegen, die Verschiebung sei "eine Entscheidung gegen Kärnten und gegen den Tunnel". Er warf Dörfler vor, die Realität zu verkennen, zudem habe dieser die Fertigstellung bis zum Jahr 2020 garantiert, dieses Wahlversprechen sei nunmehr gebrochen. Wenn man nichts unternehme, werde es "ein böses Erwachen für den Süden geben", so Petzner. Er forderte die Landesregierungen Kärntens und der Steiermark auf, umgehend Taten zu setzen, um den Tunnel zu retten.










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