07.11.2020 21:24 |

Nach Biden-Sieg

CNN-Moderator Van Jones weint vor Erleichterung

Es war ein emotionaler Moment für viele US-Amerikaner, als am Samstag endlich verkündet werden konnte, dass der Demokrat Joe Biden die US-Präsidentschaftswahlen für sich entschieden hat. Der CNN-Moderator Van Jones war so gerührt, dass er live auf Sendung in Tränen ausbrach.

Nach vier Jahren US-Präsidentschaft von Donald Trump rührte die Erleichterung über die Nachricht des Wahlsieges von Joe Biden den politischen Kommentator des Senders CNN, Van Jones, zu Tränen. Wenige Minuten nach der entscheidenden Nachricht war Jones live auf Sendung, als er zu schluchzen begann und unter Tränen hervorstieß, wie erleichtert er darüber sei.

„Das ist ein guter Tag für unser Land“
„Seit heute ist es einfacher, ein Vater zu sein. Es ist einfacher, seinen Kindern zu sagen, dass der Charakter wichtig ist. Dass die Wahrheit wichtig ist. Dass ein guter Mensch zu sein, wichtig ist“, sagte Jones in einer emotionalen Reaktion auf den Sieg von Biden gegen Trump im Präsidentschaftswahlkampf 2020. Die Nachricht sei eine Genugtuung für viele, die gelitten hätten. „Das ist ein guter Tag für unser Land.“

Das Leben für viele Menschen im Land, insbesondere für Minderheiten, werde nun leichter. Menschen, die während der Amtszeit von Präsident Trump gelitten hätten, würden nun eine „Rehabilitierung“ erfahren. 

„Jeden Tag Sorgen“ gemacht
„Das ,Ich kann nicht atmen‘, das war nicht nur George Floyd. Das sind viele Leute, die das Gefühl hatten, nicht atmen zu können. Jeden Tag wachst du auf und bekommst Tweets und du gehst in den Laden und Leute, die früher Angst hatten, ihren Rassismus zu zeigen, werden immer bösartiger und bösartiger zu dir, und du machst dir Sorgen um deine Kinder und du machst dir Sorgen um deine Schwester: Kann sie einfach zu Walmart gehen und wieder in ihr Auto steigen, ohne dass jemand etwas zu ihr sagt?“, schluchzte der 52 Jahre alte Politikwissenschaftler.

Mit den Worten „Ich kann nicht atmen“ hatte der Afroamerikaner Floyd einen weißen Polizisten angefleht, der auf seinem Nacken kniete. Floyd starb, sein Tod löste Massenproteste aus. Trump wird vorgeworfen, sich nicht klar gegen Rassismus positioniert zu haben. In einer TV-Debatte sagte Trump etwa in Richtung der rechtsradikalen „Proud Boys“, sie sollten sich zurückhalten und bereithalten („stand back and stand by“).

Biden hat einen verstärkten Kampf gegen Rassismus versprochen.

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