Die Delegation aus Universitätsprofessoren sowie Studierenden fuhr gemeinsam zur Regierungsklausur nach Loipersdorf, um gegen Zugangsbeschränkungen und für mehr Geld für die Unis zu protestieren. "Auch wenn sich die Regierungsspitze in Loipersdorf trifft, darf das Bildungs-Budget nicht baden gehen. Der Regierung soll endlich klar werden, dass durch Bildungs-Investitionen alle profitieren", so ÖH-Vorsitzender Stefan Sagl.
Ministerinnen stellten sich Demonstranten
Die Demonstranten wurden zwar von der Polizei auf Distanz gehalten, bekamen aber dennoch Aufmerksamkeit. Bildungsministerin Schmied informierte sich über ihre Anliegen. Diesem Beispiel folgte auch Wissenschaftsministerin Karl, die sich auf ein längeres Streitgespräch mit den Demonstranten einließ.
Karl verteidigte einmal mehr die von ihr befürworteten Studieneingangsphasen und Studiengebühren. Sie versprach aber auch, sich für mehr Mittel einzusetzen. "Wünschen Sie mir viel Erfolg", bat sie die Demonstranten um Unterstützung.
Rektor unterstützt Klagenfurter Delegation
Zuvor hatte der Rektor der Klagenfurter Universität, Heinrich C. Mayer, sich bereits mit den Studenten und Professoren solidarisiert: "Universitäre Forschung ist der Innovationsmotor der Gegenwart, universitäre Bildung der Treibstoff für diesen Motor der Zukunft. Hier nicht zu investieren, hieße, den Innovationsstandort Österreich und damit die wirtschaftliche Zukunft des Landes massiv zu gefährden. Meine Hoffnung begleitet die Delegation, dass diese Einsicht auch von den politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger übernommen wird", so Mayr.









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