Mit einem Flug ins Spital endete für einen Biker eine Ausfahrt mit seinem Motorrad am Abend in Pinkafeld. Aus vorerst unbekannter Ursache kam der Mann mit seiner Maschine zu Sturz und blieb vor Schmerzen stöhnend auf der Fahrbahn liegen. Zeugen alarmierten die Einsatzkräfte. Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäter sowie der Notarzt aus Oberwart rückten mit Blaulicht und Folgetonhorn aus. Nach der Erstversorgung stellte der Mediziner dann seine Diagnose: Verdacht auf schwere Rückenverletzungen. „In solchen Situationen ist der Transport per Hubschrauber die erste Wahl“, weiß Ralph Schüller vom ÖAMTC. Das Problem in diesem Fall: Die meisten Helikopter waren wegen der Dunkelheit nicht mehr in Betrieb, und auch die Besatzung von Christophorus 33 in Wiener Neustadt (NÖ) wollte gerade Dienstschluss machen. Schüller: „Aufgrund der Dringlichkeit entschied sich unsere Crew allerdings, den Einsatz zu übernehmen.“ Weil Flüge bei Dunkelheit besonders anspruchsvoll sind, wurde der Parkplatz des Feuerwehrhauses als Landeort ausgewählt. „Der Patient wurde vom Rettungswagen dorthin gebracht, dann von unserem Team übernommen und ins Spital nach Wiener Neustadt geflogen. Die Zusammenarbeit der Helfer hat absolut perfekt geklappt“, schildert Schüller den Ablauf dieser nicht alltäglichen Rettungsmission.
Bereits kurz zuvor hatten die Helfer in Pinkafeld alle Hände voll zu tun gehabt. Auf der L 235 waren zwischen Pinkafeld und Riedlingsdorf zwei Pkw miteinander kollidiert. Ein Fahrzeuginsasse wurde dabei verletzt. Die Florianis brauchten rund eine Stunde, um die beschädigten Fahrzeuge abzutransportieren.
Kronen Zeitung
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