Trotz vieler Unfälle

Ruf nach Schranken für Bahnübergang bleibt ungehört

Burgenland
02.10.2010 17:00
Immer lauter wird der Ruf nach Schranken bei gefährlichen Bahnübergängen im Burgenland. Während sich an der S31 im Landesnorden langsam eine Lösung abzeichnet, heißt es für die Kreuzungen in Oberwart weiter warten – trotz vieler tragischer Unfälle. Wie so oft hapert es wieder einmal an der Finanzierung.

Zuletzt wurde im Mai dieses Jahres der Pkw eines Steirers in der Molkereistraße von einem Zug erfasst, der 49-Jährige starb. Stadt und ÖBB kündigten daraufhin an, den Bahnübergang sicherer zu machen – passiert ist nichts.

"Mit den Zuständigen im Land wurde jetzt vereinbart, ein Finanzierungsmodell für die Sicherung der Bahnkreuzungen in der Molkereistraße und in der Alten Straße aufzustellen", sagt SP-Bürgermeister Gerhard Pongracz.

Ob Schranken errichtet werden, ist noch nicht fix. "Das hängt auch davon ab, wie viel Land und ÖBB dazuzahlen", so Pongracz. Eine Entscheidung soll noch heuer fallen. "Gebaut ist dann ja schnell", so der Stadtchef.

von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung

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