"Österreichweit sind es nur fünf Prozent der Männer, die in Karenz gehen. Wir wollen mit einer Imagekampagne mehr Väter zu diesem Schritt motivieren", erklärt Inge Posch-Gruska, Vorsitzende der Kinderfreunde Burgenland. Die Gründe, warum die Betreuung der Jüngsten immer noch Frauensache ist, sind vielfältig: Einer ist sicher das geringere Einkommen der Mütter. Männer verdienen im Schnitt ein Drittel mehr als ihre Partnerinnen. "Die Familien können sich die Väterkarenz nicht leisten", sagt Posch-Gruska. Deshalb sei das einkommensabhängige Kindergeld so wichtig.
"Unternehmer sensibilisieren"
Oft sind es auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die Väter daran hindern, ganz Papa zu sein. "Die Unternehmer müssen sensibilisiert werden, damit ein Mann in Karenz Alltäglichkeit wird", so die SPÖ-Politikerin. Jeder Arbeitnehmer solle ohne Konsequenzen vom Recht der Karenz Gebrauch machen können.









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