Kurz nach 10 Uhr hatte eine Zivilstreife den Schnellfahrer auf der A3 entdeckt. Er überholte Autos, die auf der ersten und zweiten Spur fuhren, kurzerhand rechts auf dem Pannenstreifen. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und stoppten den Raser wenig später. Der Mann, der noch drei Mitfahrer im Auto hatte, erzählte den Beamten, er habe seinen Führerschein zu Hause vergessen. Die Gesetzeshüter fanden allerdings schnell heraus, dass ihm die Lenkerberechtigung bereits im Vorjahr entzogen worden war. Die am Auto montierten Kennzeichen waren überdies nicht für den BMW, sondern für ein anderes Fahrzeug zugelassen.
Ohne Kennzeichen nach Niederösterreich
Die Polizisten kannten natürlich keine Gnade – sie montierten die Kennzeichen ab und stellten den Wagen auf einem Feldweg ab. Danach brachten die Beamten den Mann noch nach Ebreichsdorf (Bezirk Baden). Dort wollte er sich offenbar bei einer Werkstatt ein blaues Nummernschild organisieren, hatte aber keinen Erfolg, erzählte ein Polizist. Stattdessen kehrte der Autofahrer zu seinem BMW zurück und setzte die Fahrt fort. In Niederösterreich wurde der Burgenländer, nun ohne Kennzeichen am Wagen unterwegs, erneut gestoppt. Ihm blühen mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Fahrens ohne Führerschein sowie ohne Kennzeichen.
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