Im Anschluss daran solle dann jeder Jugendliche die Chance haben, entweder einen Arbeitsplatz in der Privatwirtschaft zu bekommen oder in ein Ausbildungsprogramm vom Land und AMS einzutreten, so Niessl.
Das Programm ist eine Kooperation des Landes mit dem Bund und dem AMS. Der Landeshauptmann ist davon überzeugt, "dass ein wesentlicher Teil dieser jungen Menschen einen Job in der Privatwirtschaft bekommt." Sollte ein Jugendlicher nach einem halben Jahr noch keinen Arbeitsplatz gefunden haben, könne er eine Zusatzqualifikation im Rahmen eines AMS-Programms machen, so Niessl.
Burgenland ist Beschäftigungsweltmeister
Für Bundesminister Rudolf Hundstorfer ist die neue Initiative eine weitere wichtige Maßnahme, um die Steigerung der Beschäftigung fortzusetzen. "Das Burgenland ist Beschäftigungsweltmeister", lobte der Minister die Entwicklung des burgenländischen Arbeitsmarktes. In den letzten zehn Jahren hat es eine Steigerung der Beschäftigung von 13 Prozent gegeben.
243 Ausbildungsplätze für Neueinsteiger
Bereits zum 13. Mal startet im Herbst das überbetriebliche Lehrausbildungssystem. Die Kosten von rund sechs Mio. Euro übernimmt zu 75 Prozent das AMS, 25 Prozent trägt das Land. Insgesamt werde es 212 Plätze in zwölf Lehrstätten geben. Dazu kommen 18 Lehrgänge mit 206 Plätzen und sieben integrative Ausbildungsmaßnahmen mit insgesamt 56 Plätzen. Insgesamt gebe es 474 Ausbildungsplätze, 243 davon seien gänzlich für Neueinsteiger reserviert, erläuterte Soziallandesrat Peter Rezar (SP).
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