28.08.2020 11:45 |

Besser absichern:

Jeder 5. Fußgängerunfall passierte auf Schutzweg

In Kärnten passierte im Vorjahr jeder 5. Fußgängerunfall auf einem Zebrastreifen; insgesamt wurden 49 Menschen verletzt; 13 schwer und einer starb sogar. Der Verkehrsclub Österreich verlangt jetzt mehr Rücksicht und Schutz für die schwächsten Verkehrsteilnehmer.

VCÖ-Sprecher Christian Gratzer: „Neben der Beruhigung des Verkehrs ist auch die übersichtlichere Gestaltung der Fußgängerübergänge nötig. Und vor allem sollte man das Halte- und Parkverbot vor Schutzwegen von fünf auf zumindest zehn Meter auszuweiten.“

Aufgrund des SUV-Booms, der zunehmenden Anzahl von Pick-Ups und Lieferwägen parken immer häufiger hohe Fahrzeuge vor Schutzwegen und verbauen damit die Sicht auf Fußgänger; vor allem auf die Kinder. Gratzer: „Auch Werbeschilder, die ablenken sind im Umkreis von Zebrastreifen unnötig. Und es muss strengere Strafen für Handysünder geben.“

Im Bundesländer-Vergleich weist Kärnten mit 48 Schutzwegunfällen nach dem Burgenland zum Glück die zweitniedrigste Anzahl auf. Erschreckend ist die österreichweite Opferbilanz: 1.225 Menschen wurden bei Unfällen auf Zebrastreifen verletzt und zwölf getötet.

 Kärntner Krone
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