16.07.2020 12:35 |

Suche nach Opfern

Sommerunwetter setzte Palermo unter Wasser

Ein schweres Sommerunwetter hat am Mittwoch Teile der sizilianischen Stadt Palermo unter Wasser gesetzt. Stundenlanger Regen verwandelte Straßen in Flüsse, ließ Tunnel volllaufen und schloss Menschen zeitweise in gefährlichen Lagen ein. Nachdem ein Augenzeuge ein in einem Auto gefangenes Paar gesehen haben wollte, suchten Feuerwehrleute bis Donnerstag nach möglichen Opfern.

„Taucher, die die ganze Nacht in einer überfluteten Unterführung zugange waren, haben keine Menschen gefunden“, berichteten die Retter auf Twitter. Italienische Medien hatten zuvor bereits von Todesopfern gesprochen.

Unterkühlte Kinder ins Spital gebracht
Zwei kleine Kinder seien wegen Unterkühlung ins Krankenhaus gekommen, hieß es zudem. Helfer hätten sie mit ihren Eltern aus einem vom Wasser eingeschlossenen Wagen geborgen. Die Feuerwehr registrierte mehrere Hundert Einsätze in der Hafenstadt am Mittelmeer. Das Fernsehen zeigte Autos, die wie Spielzeug im trüben Wasser trieben.

Es werde noch drei oder vier Tage dauern, bis eine große Unterführung außerhalb des Zentrums leer gepumpt sei, sagte ein Feuerwehrsprecher. Erst dann werde wohl geklärt sein, ob die „Wasserbombe“ in der sizilianischen Hauptstadt wirklich zwei Menschen in den Tod gerissen habe.

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