06.07.2020 10:42 |

Reichte Klage ein

Ruth Moschner hat genug von sexueller Belästigung

„Dick-Pics“, unangebrachte Äußerungen und Stalking im Netz: Ruth Moschner hat die Nase endgültig voll davon, zum Opfer erniedrigender Nachrichten zu werden. Die blonde TV-Moderatorin geht nun wegen sexueller Belästigung vor Gericht.

„Ich glaube grundsätzlich an das Gute im Menschen und betone an dieser Stelle auch immer wieder gerne, dass die Höhlenmenschen, die mir aus Muttis Keller immer wieder schreiben, dann doch die Ausnahme und nicht die Regel sind. Nichtsdestotrotz ist sexuelle Belästigung und Nachstellen im Netz meiner Ansicht nach eine Straftat“, schrieb die 44-Jährige nun auf ihrem Instagram-Account. „Daher habe ich Anfang April eine Anzeige bei der Berliner Staatsanwaltschaft eingereicht und bin gespannt, was dabei rauskommt.“

Außerdem habe sie eine Social-Media-Initiative ins Leben gerufen und den #fahrzurhöhleaward gestartet, bei der sie die Täter gnadenlos entblößt, so Moschner weiter. „Hier könnt ihr in meinen Storys darüber abstimmen, welche Gurke die gruseligste von allen ist. Derjenige bekommt dann 24 Stunden später den goldenen Kackcake verliehen. Warum? Weil ich‘s kann und weil gemeinsam drüber lachen immer noch besser ist, als sich einsam zu hinterfragen und zu schämen“, erklärte die „The Masked Singer“-Jurorin.

Damit will Ruth Moschner auch anderen Frauen Mut machen, die Ähnliches erleiden mussten. „Denkt dran, nicht ihr seid das Opfer, sondern derjenige, der so was verschickt! Und weil ich es in meinem Profil deutlich ansage, werden die Absender nicht mehr anonym, sondern mit Profilnamen veröffentlicht“, kündigte sie an.

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