06.07.2020 11:25 |

Villach

„Area One“: Der Spielplatz für Mountainbiker

In der Bikeszene ist die „Area One“ in Villach längst allen ein Begriff, denn wo sonst kann man seine Skills besser steigern, als hier. Und wer will, auch mit Unterstützung echter Mountainbike-Profis.

Österreichweit ist die „Area One“ auf der Südseite des Villacher Kumitzbergs nahe des Vassacher Sees einzigartig: „Mountainbiker haben hier für Mountainbiker ein Übungsgelände geschaffen“, erzählt „Area One“-Initiator Herwig Kamnig. „Das Gelände ist dafür gedacht, dass Mountainbiker hier das Fahren erlernen, um danach die Trails in der Natur fahren zu können.“ Das Areal selbst ist 400 Meter lang, 100 Meter breit, weist einen Höhenunterschied von 30 Metern auf und ist das ganze Jahr über frei zugänglich. In der Area findet man acht verschiedene Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Herwig: „Es gibt Strecken, wo man springen muss und dafür eine ordentliche Portion Mut benötigt und dann gibt es welche, wo eher das Gleichgewicht und die Sicherheit im Vordergrund stehen.“ Sämtliche Kurse sind genau markiert und beschrieben.

Extra zum Üben wurden deshalb Sprünge, teils richtig hohe, gebaut, ebenso wie Wellenbahnen, Steilkurven sowie Spitzkehren, die über Wurzeln und Felsen führen.

„Es gibt auch einen eigenen Parcours, bei dem man über Holzplanken fährt und sein Gleichgewicht trainiert“, so der erfahrene Villacher Mountainbiker, der mit seiner „Ride.Company“ wöchentlich mehrere Kurse in der „Area One“ anbietet.

Doch das einzigartige Mountainbike-Übungsgelände ist nicht nur für Anfänger da, sondern auch Profis trainieren hier, wie die hübsche und schnelle Villacher Enduro-Staatsmeisterin Yana Dobnig. Besonders freut es Kamnig, dass der Platz äußerst gerne von Familien mit Kindern genützt wird: „Die Area ist wie ein großer Spielplatz, wo die Kinder auch alleine herumradeln können.“

Gewartet wird die „Area One“ von der Tourismusregion Villach-Faaker See und Ossiacher See.

Was Herwig und auch viele andere stört ist, dass einige Mountainbiker immer wieder ihren Müll in der Area zurücklassen. „Es gibt keinen Mistkübel, warum kann man nicht sein Jausenpapier, seine leere Energydrink-Dose oder Zigarettenstummel einfach wieder mit nehmen.“

Ein weiteres Problem im Übungsgelände ist, dass viele Anfänger zu schnell versuchen, die schweren Strecken zu fahren. „Das Ergebnis sind tiefe Bremsrillen und neue Abschneider, mit denen Hindernisse umfahren werden und damit das Areal beschädigt wird“, so Herwig.

Ride.Company,  0650 / 80 800 86 oder www.ride.company

Hannes Wallner
Hannes Wallner
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